Der alltägliche Bildersturm….

…findet in Form einer inquisitorischen Hexenjagd seit vielen Jahren in diesem Lande statt. Hinter jedem Einzelfall steht ein Opfer eines staatlichen Verbrechens.  Gemeint sind natürlich die verfassungs- und menschenrechtswidrigen Paragraphen 184b und 184c des Strafgesetzbuches, die den Besitz von Film- und Bildmaterial, welches als Jugend- bzw. Kinderpornographie bezeichnet wird,  unter inzwischen beachtliche Strafen stellt. Aus den unzähligen Beispielen dieser massiven Menschenrechtsverletzungen durch den BRD-Unrechtsstaat greife ich einmal wieder ein paar davon exemplarisch heraus um dieses Unrecht zu verdeutlichen. Das erste Beispiel stammt aus eigener Beobachtung und persönlicher Begleitung des “Verfahrens”.

Vorab sei einmal mehr daran erinnert, dass es sich bei den oben genannten “Rechtsbestimmungen” um Strafvorschriften handelt die jeglichem Grundgedanken eins Rechtsstaates fundamental zuwiderlaufen, denn spätestens seit in den 90er Jahren der Besitz von als “kinderpornographisch” inkriminierten Filmen, Bildern und Schriften strafrechtlich verboten wurde, hat man den rechtaatlichen Boden endgültig verlassen und der Weg in ein subtil totalitäres System mit faschistischen Zügen wurde beschritten.  Ein im Strafrecht verpflichtend notwendiger begründeter Rechtsgüterschutz ist hier nicht gegeben, da es kein Rechtsgut gibt, dass im Einklang mit Grund- und Menschenrechten begründet werden könnte.  Es ist absurd und unter Anwendung eines nur entfernt vernünftigen Rechtsverständnisses irrsinnig den Besitz von Bildern, Filmen/Videos oder gar Schriften unter Strafe zu stellen. Dabei spielt es keine Rolle was auf diesen Filmen/Bildern zu sehen oder in Schriften zu lesen ist, denn durch bloßes anschauen oder lesen wird schwerlich irgendjemand geschädigt und ein Sachschaden entsteht hier auch nicht. Es ist kompletter Wahnsinn und mit keiner rechtsstaatlichen Verfassung vereinbar, die sich auf die Menschenrechte beruft Menschen für ein Geschehen auf Bildern oder in Filmen verantwortlich zu machen an dem sie nicht selbst beteiligt waren. Käme eine derartige “Begründung” generell  zur strafrechtlichen Anwendung wären unter anderem alle Fotos oder Filme, die Gewalt- oder Kriegsdarstellungen zeigen strafbar insoweit sie jemand besitzt, wozu nach aktueller “Rechtsprechnung”  die Zwischenspeicherung im Cache eines Computers völlig ausreicht. Demanch wären hisorische Fotographien von Kriegsverbrechen ebenso strafbar wie das Herunterladen eines “Youtube-Videos”, das Geschehnisse aus einem aktuellen Bürgerkrieg zeigt. Der Besitzer des Bild- bzw. Filmmaterials würde automatisch mit den Akteuren auf dem Bild oder in dem Video gleichgestellt. Somit wäre jeder, der ein Geschichtsbuch besitzt in dem z. B. Berge von KZ-Leichen zu sehen sind rechtlich in etwa so behandelt wie die Nazi- Massenmörder aus der damaligen Zeit. Im Kontext mit erotischen Darstellungen so genannter “Minderjähriger” , was inzwischen auch Nacktdarstellungen selbst jung aussehender Erwachsener juristisch mit einschliesst wird genau nach dieser “Denkweise” verfahren und laufend verurteilt.

Das erste Beispiel bertifft einen Hexenprozess, der am 17.05. 2013 ab 09.00 Uhr vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg  stattfand.  Den Vorsitz führte ein “Richter” namens Giesler. Bei dem angeklagten Justizopfer handeltete es sich um einen langjährigen Freund von mir. Im Verlauf des weiteren Textes verwende ich für ihn das Kürzel “P. H. ” als Pseudonym. Dem eigentlichen “Prozesstag” war ein langwirieges absurdes Ermittlungs- und Zwischenverfahren vorausgegangen.Begonnen hatte alles mit einer sehr üblen Wohnungsschändung (Hausdurchsuchung am 13. September 2011 in den frühen Morgenstunden. Der Anlass dafür war selbst unter den Bedingungen der geltenden Unrechtsgesetze mehr als fragwürdig, was auch die späteren Akten in die ich Einsicht hatte faktisch bestätigten. An diesem frühen Morgen stürmte jedenfalls eine fast ausschließlich weibliche Truppe von (Sitten)Polizisten die Wohnung und wendeten gegen einen weiteren Bewohner dieser Wohung auch unzulässige Grobheiten bzw.  ansatzweise Gewalt an. In einem gestapoartigen Ton wurder das Justizopfer P. H. geweckt und in einem entsprechen Tonafall eingeschüchtert. Letztlich wurde wie üblich alles was mit Computer und Internet zusammenhängt einschließlich Monitor und diverse Datenträger, wie CD’s und DVD’s beschlgnahmt und mitgenommen. Erst längere Zeit nach dieser menschenverachtenden und menschenrechtswidrigen Raubaktion wurden die eigentlichen Zusammenhänge infolge des späteren Schriftverkehrs und der anwaltlich beantragten Akteneinsicht deutlich. Der Anlass für die Wohnungsschändung war das Gerücht, dass “Minderjährigen” an sich legale Erwachsenenpornographie gezeigt worden sein soll. Tatsächlich spielten diese “Minderjährigen” dort lediglich einmal ein Computerspiel welches für Kinder an 6 Jahre freigegeben ist.  Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass der staatskriminelle § 176 StGB in seiner aktuellen mehrfach verschärften Fassung im vierten Absatz auch das Zeigen vermeintlicher “pornographischer Darstellungen”, das abspielen “pornographischer Tonträger” und sogar das sprechen mit Personen unter 14 Jahren über sexuelle Themen  unter Strafe stellt. Der Strafrahmen liegt hier zwischen drei Monaten und fünf Jahren Freieheitsstrafe. Geldstrafe ist nicht möglich. Zudem wurde dem Beschuldigten unterstellt, dass er Kinder “unsittlich” berührt haben soll. Auch muss darauf hingewiesen werden, dass auch Alltagshandlungen, wie herumbalgen oder ein Kind auf dem Arm nehmen immer das Risiko in sich tragen, dass dies als “sexueller Missbrauch” ausgelegt wird.  Tasächlich waren es hier genau diese völlig alltäglichen sozialen Handlungen du zu einem “Missbrauch” nach § 176 StGB umdefiniert wurden. An Zeugen oder auch nur einer an sich notwendigen Bestimmung einer “Tatzeit” fehlte es hier. Alles war die Akte hergab war Hörensagen von Dritten bzw. schlicht Nachbarschaftstratsch und Gerüchte. Die übliche Hysterie des Pöbels ließ hier einmal mehr das medial gefütterte Kopfkino anspringen. Dieser Sachstand genügte allerdings um ein Strafverfahren in Gang zu setzen und eine Wohnung zu schänden. und auszurauben. Ich habe selten mehr inhaltsleeren Unfug in einer Strafakte gelesen wie in dieser; und ich durfte schon ein paar von diesen lesen. Infolge einer fehlerhaften Verschlüsselung des geraubten Computers gelang es nach einer aufwendigen Auswertung der Festplatte einen Teil der gespeicherten Daten zu entschlüsseln. Die Folge waren so genannte “Zufallsfunde” von Bild- und Videomaterial, dass als “Kinderpornographie” eingestuft und zunächst zu einem zweiten Strafverfahren verarbeitet wurde.  Es folgten darauf auch zwei seperate Anklageschriften mit dem Anträgen zwei Hauptverfahren  an zwei Gerichten (AG Hamburg und AG Hamburg-Harburg zu eröffnen. Erst im weiteren Verlauf des Verfahrens wurden beide Anklageschriften zu einem Hauptverfahren vor dem AG Hamburg-Harburg zusammengefasst. Dieses fand dann am Morgen des 17. Mai’s beim Harburger Amtsgericht statt. Zuvor eingebrachte Anträge des Verteidigers hinsichtlich der tatsächlichen Unrechtmäßigkeit der Hausdurchsuchung wurden abglehnt bzw. einfach ignoriert. Wir begleiteten den mittlerweile zum “Angeklagten beförderten” Betroffenen mit insgesamt drei Personen zu diesem Termin praktizierten Unrechts. Wir konnten diesem Trauerspiel eines abwesenden Rechtsstaates beiwohnen und alles verfolgen. Die Öffentlichkeit wurde zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen. Ausser uns, die für jeden erkennbar zum Angeklagten bzw. zur Seite der Verteidigung gehörten, waren keine Zuschauer anwesend. Was folgte war ein unwürdiges Geschacher um  die letztendliche Strafhöhe. Es wurde zumindest deutlich, dass der Vorwurf des “sexuellen Missbrauchs” im Kontext mit den angeblich “unsittlichen Berührungen” beim auf den Arm nehmen (man fragt sich wer hier eigentlich redensartlich auf den Arm genommen wurde) kaum beweisbar sein würde und viele Zeugenvernehmungen, Verhandlungstage und am Ende möglicherweise noch die Erstellung von Glaubwürdigkeitsgutachten bedeuten würde. Da seitens der Verteidigung mit der Möglichkeit gelockt wurde,  bei Einstellung dieses Verfahrensteils auf die Vernehmung der “kindlichen Opferzeugen” verzichtet werden könnte zeigte sich der “Richter” geneigt diesem Vorschlag nachzukommen. Dies führte natürlich sofort zu einem nachdrücklichen Protest der Staatsanwältin, die daraufhin ihren Vorgesetzten fragen musste, ob so ein Deal denn in Frage kommen könnte. Anschließend wurde wieder derart um die Strafhöhe gefeilscht, dass ein orientalischer Basar blass vor Neid werden könnte. Auf Nachfrage des Rechtsanwaltes erklärte die Staatsanwältin, dass allein für die so genannte “Kinderpornographie” eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten beantragt werden würde. Immerhin hatte die Dame von der Staatsanwaltschaft beim verlesen der Anklageschrift mit viel schauspielerischer Inbrunst und einem angwidertem Gesichtsausdruck die Details einiger ausgewählter Bilder/Filmsequenzen ausgiebig geschildert.  Dazu unterstrich mit betont schwarzem Lidschatten, ihr großes “Mitgefühl” mit den gepixelten “Opfern”. So ein Auftritt möchte natürlich entlohnt werden. So musste, damit der “Missbrauchs”paragraph  176 nicht völlig unter den Tisch fällt,  das Computerspiel, welches eigentlich für Kinder konzipiert ist, kurzerhand zur Kinderpornographie erklärt werden damit die Staatsanwaltschaft einem Deal zustimmt.  Zwischenzeitlich wurde die Verhandlung für eine (Rauch)Pause unterbrochen und hinter verschlossner Tür weiter geschachert und gefeilscht denn jetzt ging es auch um Bewährungsuaflagen, wie eine “Sexualtherapie” und eine Geldauflage. Schließlich hatte man sich geeinigt und der Verteidiger konnte die Erteilung von Bewährungsauflagen verhindern musste dafür aber ein erschreckend hohes Strafmaß in Kauf nehmen. Die bereits anwesenden Zeugen konnten nach Hause geschickt werden und nach den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erging das Urteil Dieses lautete dann ein Jahr und sechs Monate Freiheitsstrafe ausgesetzt zur Bewährung ohne weitere Auflagen. Auch auf den Einsatz eines “Bewährungshelfers” wurde verzichtet. Sämtliche Kosten hat natürlich der Verurteilte zu tragen. In der mündlichen Urteilsbegründung wurde von dem Richter Giesler natürlich wieder der ganze Sermon der  abstrusen Missbrauchideolgie abgelassen und unter anderem wieder ein “Markt” für “Kinderpornographie” herbeiphantasiert, den es bekanntermaßen nicht gibt. Dies geschah aber derart betonungslos heruntergeleiert, dass man merkte, dass hier einfach ein brav auswendig gelerntes Pflichtprogramm heruntergebetet wurde.  Damit war die Sache bereits nach gut 90 Minuten beendet. Der Scheiterhaufen konnte wieder eingepackt  werden für die nächste “Hexe” sprich Justizopfer.  Anschließend wurde natürlich noch in einem Cafe länger über diese “Verhandlung” diskutiert. Insgesamt ein “schönes” Besipiel  für eine Justiz , die weit jenseits rechtstaatlicher Verhältnisse agiert.  Glücklicherweise war wenigstens die (System)presse nicht auf diesen “Fall” aufmerksam geworden und es gab somit weder die übliche unsachlich hysterisch-verhetzende “Berichterstattung” noch irgendeine öffentliche Aufmerksamkeit.

Andere Justizopfer haben bei vergleichbaren “juristischen Angelegenheiten nicht so viel “Glück”, denn die Systemmedien stürzen sich ja allzuoft und allzugern auf dieses Thema verspricht es doch dankbare desinformierte und hysterisierte Kundschaft, deren “perverses Kopfkino” bedient werden kann. Nachfolgend noch ein paar neuere Beispiele dazu aus der Presse. Der erste Presseartikel befasst sich nach dem üblichen Muster mit einem Fall aus Bochum/NRW. Die “WAZ” schreit unter anderem dazu unter der Überschrift:

 

WAZ: Bochumer wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt

 

“Wegen Besitzes von kinderpornografischen Materials ist ein 38-jähriger Bochumer zu einer 15 Monate langen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Bei einer Durchsuchung hatte die Polizei im Oktober 2012 mindestens 500 Bilddateien gefunden, die schwere Sexualverbrechen an Kindern zeigen.
„Damit werden Sex-Gangster unterstützt“, sagte Richter Dr. Axel Deutscher zum Angeklagten (38) und führte ihm vor Augen, dass er mit dem Besitz von kinderpornografischen Bildern auch den realen sexuellen Missbrauch gefördert hatte. (…)Das Schöffengericht verurteilte den bisher unbestraften Mann zu 15 Monaten Haft auf Bewährung. Außerdem muss er eine bereits begonnene Sexualtherapie fortführen und 60 Sozialstunden ableisten. Er habe sich zur Tatzeit zu Hause wohl eingeigelt und müsse jetzt mal draußen, jenseits der virtuellen Welt, erfahren, wie das reale Leben sei. (…) Der Angeklagte sagte im Prozess: „Ich konnte mich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen. Ich schäme mich in Grund und Boden.“

 

Auch hier wird wie üblich mit schwammigen Formulierungen die hysterische Phantasiewelt des Lesers angeheizt. Man bedenke hier stets, dass alle einvernehmlichen sexuellen Handlungen von Personen unter 14 Jahren als “schwere Sexualdelikte” eingestuft sind. Hinsichtlich pornographischer Darstellungen einschließlich “posierender” Aktaufnahmen gilt dies auch für Personen bis 18 Jahren und ggf. auch darüber hinaus, wenn die agierenden Personen jünger aussehen als sie tatsächlich sind. Wie immer wird der Besitz bzw. das Betrachten des Bildes mit der dort stattfindenden Handlung gleichgesetzt, was aus rechsstaatlich-bürgerlicher Sicht ein Unding ist. Nach der Richterlogik fördert der Besitzer von Kriegsbildern auch die Durchführung von Kriegen. Erstaunlich, dass dieser Irrsinn niemanden auffällt. Das ist wohl eine Folge davon, wenn man jeglichen Ansatz von Vernunft mit verlogener Moral zukleistert. Für das Justizopfer bedeutet dies Demütigung, Kosten und eine Gehirnwäsche. Und der arme Tropf sagt auch noch “danke” und trinkt mit großem Durst jenen Kakao durch den man ihn gerade gezogen hat. Auch hier fällt das hohe Strafmaß ins Auge, dass sich in einem ähnlichen Rahmen bewegt wie der aus eigener Anschauung oben geschilderte Fall. Jemand der einen anderen Menschen ins Krankenhaus prügelt und damit wirklich massiv einen anderen Menschen schädigt kommt in aller Regel mit einer Bewährungsstrafe von deutlich unter einem Jahr oder sogar mit einer Geldstrafe davon Auch dieser Umstand zeigt eine eigentlich unglaubliche Schieflage dieses “Rechtssystems”. Aber es geht noch schlimmer, wie folgende Geschichte zeigt.

 

Der “Schwarzwälder-Bote”  titelt wiefolgt:

 

Kinderpornografie: Angeklagter wird rückfällig

 

“Unterreichenbach/Calw – Ende Januar 2009 wurde der Mann wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischer Dateien verurteilt. Nun stand er erneut deshalb vor Gericht, da mehr als 450 Bilder und Filme bei ihm gefunden worden waren.  “Auflagen und Weisungen aus dem ersten Urteil waren für die Katz und das Risiko der Wiederholung ist zu groß”, beantragte Staatsanwältin Tatjana Grigic bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Calw 18 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Denn, wie sie in ihrem Plädoyer ausführte, habe sie kein Verständnis für die Erklärung des Angeklagten. Er hatte offenbar im nicht öffentlichen Teil der Verhandlung geäußert, homosexuell zu sein. Aufgrund seines christlich geprägten Umfeldes habe er sich nicht dazu bekennen können und sei daher in die Kinder- und Jugendpornografie geflüchtet.
“Diesmal erhält das Vergehen mehr Gewicht, da eine therapeutische Auseinandersetzung stattfand”, so Grigic. Sie stellte die Frage in den Raum, warum trotz angeblicher Einsicht wieder Dateien gefunden wurden. Im Mai vor zwei Jahren hatte die Polizei aufgrund von Hinweisen der Kollegen aus Gifforn sowohl die elterliche als auch eigene Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Ermittlungen gegen einen Verdächtigen in Niedersachsen hatten ergeben, dass dieser dem Angeklagten entsprechende Dateien übermittelt hatte.(…) “Es gab keine Übergriffe und die Anzahl der Bilder bewegt sich im unteren Bereich”, warb Verteidiger Michael Schilpp nach der Bestätigung durch einen ersten Kriminalhauptkommissar um eine Strafe mit Bewährung und Auflage einer Therapie. Mit seinem Urteil von 16 Monaten blieb Richter Stefan Pfaff unter dem Antrag der Staatsanwältin und setzte diese zu einer vierjährigen Bewährung aus. “Für mich ist die Erklärung nachvollziehbar, zumal sowohl das christliche Umfeld, als auch der Pietismus hier im Schwarzwald vorherrschen”, sagte Pfaff und rechnete dem Mann sein Geständnis an. Dennoch verwies er auf das reale Geschehen des schweren sexuellen Missbrauchs, das die Bilder wiedergäben. “Ihr Bewährungsbruch wiegt extrem schwer und es muss sich zeigen, wie dazu entschieden wird”, sagte der Richter. Gleichzeitig verurteilte er ihn zu einer Geldauflage von je 1800 Euro an den Kinderschutzbund und das Frauenhaus. Der Angeklagte muss auch eine Psychotherapie absolvieren, die dem Gericht darzulegen ist. (…)”

 

Es ist wieder das gleiche Schema eines Hexenprozeses wie oben nur noch etwas “dicker aufgetragen und bei einem Bewährungswiderruf fallen auch die Rechtsfolgen für das Justizopfer extremer aus.  Das bedeutet dann nicht nur Demütigung, imense Kosten und  Gehirnwäsche sondern auch Existenzverlust und Einkerkerung.  Auch erwarten Gerichte und andere Behörden der Justiz immer “Einsich” was im Klartext bedeutet Heuchelei. Denn einzusehen gibt es dieser Stelle nichts, denn das Verbrechen begeht hier allein die Justiz. Nun ist dieses Opfer der Justiz wohl Heuchelei als alltägliches Ereignis aus seinem “christlichen Umfeld gewohnt”. Auch wiederholt sich hier die menschenrechtswidrige juristische Auffassung, dass der Betrachter eines Bildes für das Geschehen auf dem Bild verantwortlich ist. Erschreckend ist auch der Glaube mittels einer “Therapie” aka Gehirnwäsche Menschen das vernünftige und logische Denken austreiben zu können. Im übrigen gilt auch hier was oben bereits ausgeführt wurde.

Es kann aber noch schlimmer für ein Justizopfer kommen wie man der Oberbergischen Volkszeitung entnehmen kann

 

 Computer voller Kinderpornografie

 

“Der Angeklagte hat wegen seiner pädophilen Neigung erstmalig vor zehn Jahren vor Gericht gestanden und verbüßte eine Strafe im offenen Vollzug. Im Juni begann er erneut, Nacktbilder von Kindern zu verschicken. Sie waren monatelang im Knast und fangen zwei Monate später wieder damit an”, zeigte sich Vorsitzender Richter Carsten Becker von den Tränen des Angeklagten während des Prozesses unbeeindruckt. Das Schöffengericht verurteilte gestern den 37-Jährigen wegen Verbreitung und Besitzes kinderpornografischer Schriften zu einer langen Freiheitsstrafe. Der Angeklagte, der zeitweise auch im Sauerland lebte, soll für 26 Monate hinter Gitter. Das Urteil wurde nicht rechtskräftig. Der gelernte Kfz-Mechaniker kann Berufung oder Revision einlegen.
Der beschäftigungslose Mann, der zeitweise nirgendwo gemeldet war, hat wegen seiner pädophilen Neigung erstmalig vor zehn Jahren vor Gericht gestanden. Ende September 2008 erging ein Urteil über eine einjährige Haftstrafe, die er bis April 2009 teilweise auch im offenen Vollzug mit Therapieauflage verbüßt hat. Im Juni, also zwei Monate später, begann er erneut, Nacktbilder von Kindern zu verschicken. Insgesamt vier Tatvorwürfe standen in der Anklageschrift, drei bezogen sich auf die Verteilung und einer auf den Besitz einer großen Menge von Kinderpornografie. Bei einer Durchsuchung, die im November 2011 in seiner Wohnung im Sauerland erfolgte, wurden 3536 Bilddateien und 204 Videos auf einem Notebook, drei Handys und Bildträger (CD/DVD) sichergestellt. (…)Richter Becker erläuterte in der Urteilsbegründung, dass der 37-Jährige aufgrund der Höhe der Strafe nach seiner Entlassung automatisch unter Führungsaufsicht gestellt und einen Bewährungshelfer erhalten werde. “

 

 

Auch hier wieder ein identisches Muster in der “Berichterstattung” der Systempresse. Niemand wird im übrigen wegen einer “sexuellen Neigung” verurteilt sondern aufgrund bestehender Gesetze, die wiederum für alle Bürger eines Landes gelten und nicht nur für eine Gruppe von Personen mit einer bestimmten tatsächlichen oder vermeintlichen “Neigung”.  Es spricht schon für sich, dass wir in diesem Lande infolge einer irrationalen sexualrassistischen  Ideolgie schon soweit gekommen sind Menschen aufgrund des Besitzes und der “Weitergabe” von Nacktbildern über zwei Jahre einzuknasten. Ich frage mich langsam ehrlich wohin dieser Irrsin noch führen soll.  Auch der hier angesprochene Automatismus mit der Führungsaufsicht ist eine Folge der unzähligen Verschärfungen im Sexualstrafrecht. Mit diesem Thema könnte man sich noch einmal gesondert befassen.  Man kann hier durchaus zynisch werden und dirngend empfehlen sich lieber ein paar reale Kinder zu schnappen und diese zum Frustabbau ordentlich durchzuprügeln statt sich Nacktbilder von Ihresgleichen anzuschauen. Denn für die Schläge gibt es bestenfalls eine kleine Bewährungs- oder Geldstrafe ohne irgendwelche Auflagen, “Bewährungshelfer” und Gehirnwäsche.  Im übrigen gelten auch nachfolgende Ausführungen:

 

 

Ein Unterthema von „Kinderschänder“ ist Kinderpornographie. Ob nun jemand einen tatsächlichen oder sogenannten sexuellen Mißbrauch von Kindern aufzeichnet oder nicht, ist genauso unerheblich, wie wenn eine sonstige Straftat aufzeichnet wird. Selbst der Staat verargumentiert die öffentliche Überwachung unter anderem damit, daß Straftaten aufgezeichnet und angeblich verfolgbar würden. Nach diesem Credo würde er zum Kinderpornoproduzenten werden, wenn er die Möglichkeit hätte, seine Kameras in den Schlafzimmern der Kinder aufzustellen. Es wäre geradezu lächerlich, freie Bürger wegen des Besitzes eines Dokuments zu belangen, das eine Straftat schildert. Bei Kinderpornographie scheint das anders zu sein. Sie weist zwei Aspekte auf, die sie für das Repressionssystem interessant machen: Daß es erstens um angeblichen oder tatsächlichen sexuellen Mißbrauch (3) von Kindern geht, bei diesem Thema die Meinungen gleichgeschaltet sind und sich so repressive Maßnahmen ohne großen Widerspruch realisieren lassen und zweitens die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet stattfindet, dessen technisch-freiheitliches System des ungehinderten Informationszugangs der repressiven Machtelite ein Dorn im Auge ist. Hinzu kommt, daß, wie schon zu Sokrates’ Zeiten, Kinder- und Jugendschutz immer dann zur Scheinlegitimation von Repression mißbraucht wird, wenn alle anderen Scheinargumente selbst dem desinformierten Bürger zu fadenscheinig erscheinen und folglich versagen. Kinder und Jugendliche sind für Mißbrauch prädestiniert. Allerdings weniger zu sexuellen Zwecken als zu politischen. (…) Die Gesetzgebung auf diesem Feld läßt sich am besten als juristischer Amoklauf beschreiben. Erste Anzeichen deuteten sich schon an, weil nicht etwa nur die Herstellung von Kinderpornographie als Straftatbestand gewertet wurde, sondern auch ihre Verbreitung und ihr Besitz sowie der Versuch der Besitzverschaffung. Schon hier klafften Strafrecht und Ethik weit auseinander, weil weder die Verbreitung noch der Besitz und schon gar nicht der Versuch der Besitzverschaffung eines Dokuments, das eine ohnehin zweifelhafte Straftat ohne geschütztes Rechtsgut festhält, ein ethisches Unrecht ist. Tatsächlich verbirgt sich dahinter ein Rückfall in die Zeit der Sittenmoral im Strafrecht. Und zwar schlimmer, als sie je gewütet hat: Auf einmal ist die sexuelle Gesinnung und nicht eine auch nur vorgeschobene Handlung (der §175 in der Nazi-Fassung erfaßte selbst verliebte Blicke unter Männern als homosexuelle Handlung) Gegenstand strafrechtlicher Verfolgung. Als bestrafungswürdig betrachtet das „gesunde Volksempfinden“ solche Menschen, die diese „perversen“ Bilder zur sexuellen Stimulierung konsumieren. (…) Die Zersetzung rechtsstaatlicher Prinzipien fand 2008 mit der Erfindung des scheinbar (7) neuen Straftatbestands der Herstellung, der Verbreitung und des Besitzes jugendpornographischer Schriften einen neuen Höhepunkt. (….)

 

(Quelle GiGi-Magazin Nr. 38)  – siehe dazu  GiGi-Online 

 

Der komplette Text dazu auf dieser Webseite findet sich im folgenden Link unter der Überschrift:

 

Ketzerschriften: Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

 

SKANHEX DIGITAL STILL CAMERA

 

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4 Kommentare zu “Der alltägliche Bildersturm….”
  1. Ich finde bei Kinderpornogrfie und ihrer Verbreitung können die Strafen gar nicht hoch genug sein.
    Würde sich keiner solchen Dreck beschaffen, dann gäbe es auch kein solches Material
    und die Kinder könnten ihre Kindheit genießen, anstatt als sexuell ausgebeutete Kreaturen perversen Männen gehörig zu sein.

    • ich würde mir mitunter wünschen, dass man sich bevor man derartigen unterbelichteten Schwachsinn absondert, den Text, den ich geschrieben habe auch durchliest.
      Die Kinder-/Jugendpornographieparagraphen sind weder mit Grund- und Menschenrechten noch mit rechtsstaatlichen Verhältnissen vereinbar. Um das zu verstehen muss man natürlich wissen was diese Begriffe überhaupt bedeuten. Du bist allerding ein schönes Paradebeispiel für den jahrzehnte desinformierten, hysterisierten und gezielt verblödeten Pöbel … sprich jemand der auf die ganze Propaganda unseres verotteten Staates mit seinen gleichgeschalteten Medien hereingefallen ist. ” Moral und Glauben (i. w. S.) haben in einem aufgeklärten Strafrecht, welches sich angeblich an den Menschenrechten orientieren möchte nichts zu suchen. Vielmehr öffnen Paragraphen wie u. a. auch 184b/184c dem Staat die Möglichkeit den Boden eines Rechtsstaates zu verlassen und gezielt Grundrechte auszuhebeln. Genau dies geschieht hier seit langer Zeit. Ein Gesetz, insebesondere ein Strafgesetz braucht ein begründetes Rechtsgut damit man ein solches Gesetz auch legitimieren kann. Daran fehlt es hier komplett. Abgesehen von der Tatsache, dass der Besitz von Bildern/Filmen unabhängig von ihrem Inhalt niemanden schädigen müsste auch der Besitz von Bildern, die Kriegsverbrechen, KZ-Opfern etc… zeigen strafbar sein. so etwas findet man z. B. in Geschichtsbüchern. Denn nach der “Logik”, wie sie in o. g. Paragraphen angewendet wird ist der Besitzer eines Bildes verantwortlich für das was auf dem Bild zu sehen ist. Dies ist derart absurd, dass es wohl eines emotional hysterisierten Themas bedurfte um ein solches “Rechtsprinzip” zur Anwendung zu bringen. Im übrigen scheinst du den Inhalt der Gesetze nicht zu kennen sondern nur die Propaganda der Systemmedien.
      Als Kinder- bzw. Jugendpornographie gelten u. a. auch posierende Aktaufnahmen von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, die jünger aussehen. Ebenso sind auch Texte von diesen Vorschriften betroffen bzw. ist die ” juristische Grenzziehung” hier schwammig und widersprüchlich. Auch wenn sich ein 13-jähriger vor der eigenen Webcam allein oder zusammen mit einem Freund einen “runterholt” und dies selbst ins Netz stellt gilt dies als Kinderpornographie, obwohl hier sicher niemand von einem “Perversen” ausgebeutet wurde. In Ländern in denen auch schon Kinder bzw. Personen unter 14 Jahren strafmündig sind (z. B. USA oder Großbritanien) werden solche jungen Menschen auch sehr hart strafrechtlich verfolgt und lange weggesperrt und ggf. gehirngewaschen. Wenn man sich “Gerechtigkeit” nennt sollte man sich über diesen Begriff auch einmal Gedanken machen und nicht billige und verlogene Staatspropaganda gepaart mit dümmster Moral absondern.

      Admin

  2. Typisch Kinderschänder.
    Eine Frechheit sich mit KZ-Opfern auf eine Stufe zu stellen.
    Die Juden wurden verfolgt auf Grund ihrer Herkunft.
    Kinderschänder werden auf Grund von Straftaten zu recht verfolgt.

    Ich gebe dem erstkommentator da vollkommen Recht.

    Zum Glück denkt die Mehrheit der Befölkerung so und nicht wie der Admin.

    • Im Gegensatz zum Universum scheinen der menschlichen Dummheit tatsächlich keine Grenzen gesetzt zu sein. Solche Leute wie du sind mit daran Schuld, dass wir genau jene Zustände haben, die wir haben – einen unsozialen Unrechtsstaat. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht heute mehr denn je aus denkfaulem, durch Staat und gleichgeschaltete Medien manipuliertem aggressiven Pöbel.
      Dieser und andere Texte sollten eigentlich deutlich machen, dass es hier um politische Zusammenhänge geht und nicht um irgendwelche persöhnlichen Vorlieben.
      Ich habe mich nicht mit KZ-Opfern verglichen; wie käme ich dazu. Sollte dies der Versuch einer Unterstellung, dass ich als Autor “pädophil” sei ist das kompletter Schwachsinn. Davon bin ich weit entfernt. Hier geht es um etwas anderes. Um dies zu begreifen sollte man aber schon eigenständig denken können und über ein wenig politsche Grundbildung verfügen. … mir ist schon klar, dass eigenständiges Denken und die Aufnahme ungewohnter Informationen für Manchen eine Überforderung darstellen…..
      Der Vergleich mit KZ-Opfern in meinem Kommentar zum Kommentar sollte einen rechtlich-politischen Zusammhang verdeutlichen….dazu müsste man aber eine ungefähre Ahnung haben was Begriffe wie “Rechtsstaat”, “Rechtsgut” “Grundrechte” und “Menschenrechte” bedeuten…aber das ist alles viel zu hoch für dich, wie man sieht….

      Admin

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