Missbrauchshysterie – Hotels als neue “Gefahr” für “kindliche Unschuld” oder…

….eine neue Geschäftsidee für Moralpanik verbreitende “Kinderschützer” mit Hoffnung auf ein einträgliches Geschäft.  Nachdem der “Markt” profitorientierter “Kinderschützer” in Sachen sogenannten “sexuellen Missbrauchs” offensichtlich gesättigt erschien kommt nun ein Verein mit einer neuen Idee und wird auch gleich von der Systempresse unterstützend beworben.

Mann kennt ihre Namen wie “Zartbitter”,  “Wildwasser”, “Allerleirauh”, “Schotterblume”, “Tauwetter”, “Dunkelziffer”  und wie sie alle heißen mögen . Das Geschäftsmodell ist im Kern immer gleich, mit Falschinformation und Moralhysterie im Kontext mit  einem vermeintlichen Schutz von Kindern vor Sexualität werden Spenden und zum Teil auch Staatsgelder in beachtlicher Menge generiert. Nun kamen “klevere” Leute aus der Hotelbranche auf die Idee sich von dem Kuchen der missbrauchskreischenden Vereinslandschaft  ein Scheibchen abschneiden zu wollen. Das konservative Systemblatt “Die Welt” bewarb dieses Vorhaben folgendermaßen:

 

 

“Hotelzimmer sind immer wieder auch Tatorte von sexuellem Missbrauch: Die Stiftung “Kinderblick” will auf diese Schicksale aufmerksam machen und Hoteliers sensibilisieren. (…) “Wahrscheinlich ist dem Mann das Verhalten der Empfangsdame aufgefallen und er hat dem Mädchen mitgeteilt, sie soll wieder nach unten kommen”, vermutet Lars Ellenberger, Mitbegründer der “Stiftung Kinderblick” und selbst Hotelier. Noch in der Nacht entscheidet sich die Hotelleitung dazu, die Polizei einzuschalten. Diese findet heraus, dass das Zimmer von einem US-Amerikaner mit Kontakt zur pädophilen Szene gemietet worden war. “Die Hotelangestellte hat dank ihrer geschulten Augen in diesem Moment einen sexuellen Kindesmissbrauch verhindert”, stellt Ellenberger fest. (…) 2013 sind offiziell etwa 12.500 Kinder unter 14 Jahren Opfer sexueller Gewalt geworden. Wie viele dieser Fälle in Hotels passiert sind, ist zwar unklar. Dieser Fall jedoch, den man vielleicht eher im fernen Thailand oder auf den Philippinen erwarten würde, ereignete sich vor wenigen Wochen in einem Stuttgarter Hotel. Dabei handelt es sich wohl nicht um einen Einzelfall, Ellenberger meint gar: “Wir haben da ein echtes Problem in der deutschen Hotellerie.” Hamburg möchte nun etwas dagegen tun: Am Montag startete die “Offensive Hotellerie Hamburg: 100 Prozent Kinderschutz”. (…) Initiator Ellenberger vermutet eine hohe Dunkelziffer. “Ein Hotel will schließlich keine Negativschlagzeilen machen und auf diese Weise Kunden vergraulen”, erklärt er. Dieses Schweigen will Ellenberger nun durchbrechen: Seit dem vergangenen Jahr führt die im August 2013 gegründete “Stiftung Kinderblick” Schulungsoffensiven in deutschen Großstädten durch. (…) In diesen Seminaren sollen Zimmermädchen, Barkeeper und Rezeptionisten auf der Basis eines in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund entwickelten Programms für das Thema sensibilisiert werden und Maßnahmen an die Hand bekommen, wie mit auffälligen Situationen umzugehen ist. (…) Vertreter aus mehreren Hotels der Hansestadt nahmen an einer kostenlosen Blitzschulung im Holiday Inn teil, unter ihnen Hoteliers des Marriott und des Renaissance Hotels. Sie wollen dem Missbrauch von Kindern innerhalb ihrer Häuser den Kampf ansagen. (…) Unterstützung erhält er von Gregor Maihöfer vom Hotel- und Gaststättenverband der Stadt (…) Geht es nach Lars Ellenberger, nehmen auf Dauer alle Hamburger Hoteliers an den Schulungen teil.”

 

Quelle/vollständiger Text: Die Welt: Wenn deutsche Hotels zur Falle für Kinder werden

 

Auch hier gilt natürlich, wenn von “sexueller Gewalt” gesprochen bzw. geschrieben wird meint es die in den entsprechenden menschenrechtswidrigen Sexualstragesetzen beschriebenen inkriminierten Handlungen. ( §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d ) Diese stellen mehrheitlich wie hier in vielen anderen Artikeln ausgeführt keine übergriffigen Gewalthandlungen unter schwerste Strafen sondern die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird in extremer Form kriminalisiert einschließlich von Verhaltensweisen, die eigentlich gar keinen unmittelbaren sexuellen Bezug haben. Nachdem schon männliche Pädagogen häufig unter “Generalverdacht” stehen möchte man die Hysterie jetzt auch auf männliche Hotelgäste in Begleitung von Personen, die minderjährig aussehen ausweiten und so der staatlich gewünschten Blockwartmentalität und Denunziationsbereitschaft weiter fördern.  Die letzten Gesetzesverschärfungen zielten ja unter anderem auch bereits in diese Richtung. Die Stiftung “Kinderblick” macht sich nun also auf um die deutschen Hotels vor vermeintlichen “Kinderschändern” zu sichern oder besser gesagt die Praxis generationsübergreifender  sexueller Selbstbestimmung in diesen Räumlicheiten zu unterbinden und wenn möglich gleich bei dem geringsten “Verdacht” eines durch “Schulungen” hysteriesierten Mitarbeiters/Mitarbeiterin eine Polizeieinsatzkommando in Bewegung zu setzen. Zur propagandistischen Zwecken wird dann gleich einmal ein nebulöser US-Amerikaner aufgefahren, der Kontakt zu einer nicht näher bezeichneten “Pädophilenszene” haben soll. Das versetzt dem desinformierten Leser natürlich den gewünschten “Schock” und steigert die Spendenbereitschaft. Dann werden wieder wilde Zahlen genannt um die “Dringlichkeit” des konstruierten “Problems” zu verdeutlichen. Die Zahlen beziehen sich natürlich nicht auf Opfer tatsächlicher Gewalt sondern auf Ermittlungen im Zusammenhang mit den oben genannten Paragraphen, die in menschenrechtswidriger Art und Weise die freie Persönlichkeitsentfaltung im Bezug auf sexuelle Selbstbestimmung unter strafrechtliche Verfolgung stellen. Kinder sind in den Augen derartiger Pseudokinderschützer offenscihtlich grundsätzlich “doof” und nicht in der Lage selbst zu bestimmen mit wem sie welche Art von Umgang haben wollen. Tatsächlich ist dies glücklicherweise nicht so. Hamburger Hotels hat man offensichtlich erfolgreich eingelullt um dort jetzt aus Zimmermädchen, Portiers, Kellnern und Barkeepern geschulte Blockwarte zu machen. Auf ihrer Webseite wirbt die ominöse Stiftung mit noch kruderen Zahlen und wilden Geschichten von einer Prostitution “Minderjähriger” in Deutschland, wie der folgende Auszug zeigt:

 

 

12.623 Kinder unter 14 Jahren wurden 2012 in Deutschland Opfer von sexuellem Missbrauch, circa 3/4 davon Mädchen, 1/4 Jungen. Und das sind nur die Fälle, die der Justiz bekannt sind! Die Dunkelziffer ist nicht zu schätzen; selbst wenn sie nur doppelt so hoch sein sollte wie die offizielle Zahl, bedeutet das: Jede Viertelstunde wird in unserem Land ein Kind Opfer sexueller Gewalt.

Gefährlich sind in diesem Zusammenhang auch die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie und deren Nutzung im Internet. Nachweisbar dramatisch zugenommen haben laut Polizeistatistik der Besitz und die Beschaffung von Kinderpornografie.

 

Quelle: “Stiftung Kinderblick – Hintergrund

 

Nun wissen Leser dieser Seite und nicht nur die,  dass es bei diesen “Fallzahlen” nicht um Gewalttaten handelt sondern in aller Regel um strafrechtlich angezeigte einvernehmliche Sexualkontakte.  Es folgen völlig wirre “Dunkelziffer”spekualtionen, die dann das Kopfkino der Leser in Gang setzen sollen um deren Geldbeutel zu öffnen. Nun glaubt man also weiter, dass man in deutschen Hotels und offensichtlich vor allem eher noblen Herbergen absteigt um dort Filmaufnahmen mit selbstbestimmter jugendliche Erotik zu produzieren um diese dann ins Netz zu stellen…am besten gleich mit Werbung für das Hotel?  Die Strafgesetze die Beschaffung/Besitz von sogenannter Kinder- und Jugendpornographie unter Strafe stellen sind wie an anderen Stellen aufgeführt komplett verfassungs- und menschenrechtswidrig, da sie das Grundrecht auf Informationsfreiheit demontieren und der Etablierung eines Täterstrafrechts dienen. Es fragt sich allerdings, was das mit Hotels zu tun haben soll. Offensichtlich wird hier  versucht Menschen eine ganze Branche im kapitalistischen System profitorientiert zu verarschen. Werden demnächst alle (männlichen) Hotelgäste peinlich untersucht, ob sie irgendwelche Datenträger mitführen und deren Inhalt in Augenschein genommen? Dann fehlen eigentlich nur noch die vergitterten Fenster vor dn Hotelfenstern um das Ambiente der heutigen Zeit dann auch im Hotelgewerbe angemessen zu vermitteln. Im übrigen findet Prostitution in der Regel in sogenannten Stundenhotels statt und auch die sind heutzutage hochmoralisch. Ob die Kinderblicker sich demnächst auch an diese Betriebe wenden?  Dort plakatiert man “Wir brauchen Engagement”;  ehrlicherweise sollte dort stehen “Wir brauchen Kohle” und dafür ist uns keine Lüge zu dreist.

 

Zu grundsätzlichen Fragen siehe auch auf dieser Seite auch die Grundsatztexte:

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

 

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