Nachtrag: Pornohysterie – und keiner hat es gesehen

Es geht natürlich wieder um sogenannte “Kinderpornographie” sprich Dokumentationen sexueller Selbstbestimmung von jungen Menschen, denen man aus ideologischen Gründen die Selbstbestimmungsfähigkeit in dieser Sache abspricht. Der nachfolgende “Vorfall” ereignete sich zwar in der Schweiz  könnte hierzulande aber auch stattfinden, denn die Gesetze in den meisten europäischen Ländern sind sich in ihrem irrationalen und menschenrechtswidrigen Unrechtsgehalt recht ähnlich.  Infolge dieser Unrechtslage entsteht natürlich das Problem, dass es schwierig wird einen Sachverhalt festzustellen, wenn diesen unter Strafandrohung niemand sehen darf.

So geschehen an einer Schweizer Grundschule. (diese reicht dort bis Klassenstufe 6)  Nachfolgend ein Auszug aus der lokalen Systempresse:

 

 

“In St.Gallen sind zahlreiche Primarschüler in Kontakt mit Kinderpornographie gekommen. Die Polizei hat einen Tatverdacht ermittelt. (…) Im Primarschulhaus Grossacker in St.Gallen ist diese Woche ein Video mit kinderpornographischem Inhalt aufgetaucht. In einem Elternbrief, welcher der Ostschweiz am Sonntag vorliegt, teilte die Schulleitung mit, dass das Video in einem Gruppenchat verbreitet worden sei, dem viele Schüler der sechsten Klasse angehörten. Inzwischen habe auch die Mehrheit der übrigen Kinder der Schulstufe das Video gesehen. Als die Schulleitung vom Video erfuhr, schaltete sie unverzüglich die Polizei ein. Diese hat inzwischen ihre Ermittlungen gegen Unbekannt abgeschlossen und den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. «Es besteht ein Tatverdacht wegen verbotener Pornographie», sagt Bruno Metzger von der Kantonspolizei. Weitere Angaben macht er nicht. Die Produktion, der Konsum und die Verbreitung von kinderpornographischem Bildmaterial sind in der Schweiz verboten. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch Minderjährige. Irrelevant ist auch, ob es auf den Bildern zu sexuellen Handlungen zwischen einer erwachsenen Person und einem Kind oder zwischen zwei Kindern kommt. (…) In beiden Fällen ist der Straftatbestand der Kinderpornographie erfüllt. Dies gilt selbst dann, wenn ein Minderjähriger sexuelle Handlungen an sich selbst vornimmt und dies festhält. Eine Jugendliche zum Beispiel, die sich Ende 2012 mit einer Eistee-Flasche befriedigte, musste sich wegen Herstellung von Kinderpornographie verantworten, als das Video den Weg ins Internet fand. Die Natur des Videos im St.Galler Fall ist nicht bekannt. Die Schulleiterin Carol van Willigen sagt, dass sie das Video nicht gesehen habe. «Ich habe auch die Lehrpersonen angewiesen, sich den Film nicht anzusehen – schliesslich wäre das ja illegal.» (…)

 

Quelle/vollständiger Text: Ostschweiz am Sonntag: Kinderpornos kursieren an St.Galler Schule

 

Da war die Hysterie sicher gigantisch einschließlich moralischer Panikattacken und Pflaumenstürzen ( blutsturzartige vaginale Zusammenbrüche infolge moralhysterischer Krämpfe ) . Da haben sich ein paar Kinder möglicherweise einen Spass erlaubt und die hysterisierten oder verheuchelten Erwachsenen bekommen umgehend hysterische Anfälle und sehen die “Seelen” jener Kinder, die dieses ominöse Video sahen schon tot zu Boden fallen. Weil nun einige Sechstklässler (11 -12 Jahre) ein nicht genauer definiertes Video möglicherweise gesehen haben könnten schaltete man vom Irrsinn verfolgt natürlich sofort die Sittenwächter in Form der örtlichen Bullerei ein. Weitere Ermittlungen gegen Unbekannt ergaben nichts aber die Hexenjäger der Staatsanwaltschaft müssen sich natürlich damit befassen, denn vielleicht findet man ja noch eine “Hexe”, die man vorsorglich auf dem Scheiterhaufen verbrennen kann.  Infolge der irrwitzigen Gesetzeslage haben sich die Schüler ja als kleine “Hexen(meister)” ggf. selbst “strafbar” gemacht durch das Betrachten von diesem Video, dessen Inhalt allerdings unbekannt ist. Die dümmliche Hofberichterstattung der oben zitierten Lokalpostille erklärt dem desinformierten noch ganz brav die “Gesetzeslage” ohne den darin liegenden Irrsin auch nur anseitsweise anzudeuten und bringst dann noch ein Beispiel, dass diesen irrationalen und menschenrechtswidrigen Charakter dieser Gesetze nochmals verdeutlicht.  Da man Kindern- und Jugendlichen die sexuelle Selbstbestimmung durch diese verbrecherischen Strafgesetze verweigert machen sich strafmündige Jugendliche selbst strafbar wenn sie von ihrem Menschenrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit in diesem Bereich Gebrauch machen. Sie haben dann eben “Jugendpornographie” erstellt und werden infolge  eines bestehenden  Täterstrafrechts dann mit Strafe belegt. Irgendwelche Anregungen seitens des Schreibers oben auzugsweise wiedergegebenen Artikels, die in Richtung einer dringend notwendigen Kritik gehen bleiben natürlich ein unerfüllter Wunsch, denn Systempresse will ja als letztes den Konsumenten zum kritischen Denken gegenüber dem Staat anregen, denn das wäre ja “Ketzerei”.

Interessant ist aber, dass die eigentliche “Natur” dieses Videos immer noch unbekannt ist.  Weder die hysterische Schulleiterin noch ihr “Leerpersonal” durften dieses Video sehen, denn infolge der Gesetzeslage, wie sie seit der jüngsten Verschärfung auch in der BRD besteht verbietet unter scharfen Strafandrohungen jegliches Betrachten von Film- und Bildmaterial, dass als “kinder- und/oder jugendpornographisch eingestuft werden könnte. Da man vorsätzlich aus politischen Motiven, diese Unrechtsgesetze zunehmend unklar und mehrdeuteig  formuliert schließt dies Bilder bekleideter jung aussehender Menschen, die irgendwie “posieren” und Scheinjugendliche mit ein. Wie hier schon mehrfach berichtet geht es hier um das politische Ziel in der BRD, Europa und global die Menschenrechte auszuhebeln und abzubauen. In der deutschen Bananenrepublik sind dies hinsichtlich der Darstellungen sexueller Selbstbestimmung von tatsächlichen und vermeintlichen “minderjährigen Personen” die frisch verschärften Strafparagrpahen 184b, 184c und 184d StGB. Im obigen Beispiel verbleibt natürlich die Frage, ob es überhaupt ein Video mit Aufnahmen gegeben hat, die unter die juristische Definition von “Kinder- und Jugenpornographie” fallen oder nicht. Diese Frage bleibt dann auch unbeantwortet, denn so etwas darf ja niemand jemals gesehen haben, denn sonst droht der Scheiterhaufen….und niemand merkt, dass wenn es unter Androhung erheblicher Strafen und ggf. dem Verlust der (finanziellen/beruflichen) Existenz sich Bilder, Filme oder auch Schriften anzusehen das Grundrecht der Informationsfreiheit als Teil der Meinungsfreiheit längst Geschichte ist und der Faschismus Realität ist.

 

Für weitere grundsätzliche Informationen siehe auf dieser Webseite unter anderem:

 

26.01.2015 – Rechtsstaat endgültig BRDigt – Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten

Durchgewunken: Gesetzesverschärfungen im Sexualstrafrecht – Rechtsstaat endgültig abgeschafft !

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Verhetzung und Lügenpropaganda bei “Report München” (ARD/BR)

Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Folgen des abermals verschärften Sexualstrafrechts: Grundrechteabbau und Justizwillkür exemplarisch

 

siehe auch:

 

K13-Online: Kinderpornos kursieren an schweizer Primarschule in St. Gallen: Mehrheit der Kids in der 6. Klasse schauten sich im Gruppenchat vermeintliche Kinderporno-Videos an

 

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