Ein Gastbeitrag: Alle Menschen sind ungleich – Girls only

Nach längerer Zeit wurde uns einmal wieder ein Text als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Der Beitrag geht exemplarisch der Frage nach warum das weibliche Geschlecht immer eine “Extrawurst” braucht. Der Artikel wird hier vom Autor autorisiert natürlich gern veröffentlicht.

 

Der nachfolgende Beitrag wurde von Dr. Nikolaus G. zur Verfügung gestellt:

 

Alle Menschen sind ungleich, allüberall! Das ’Girls only brunch’ ein Polit-Event

Von Dr. Nikolaus Götz

Die in der Artikelüberschrift formulierte ’Erkenntnis’, „Alle Menschen sind ungleich!“, setzt sich bei den Jusos-Saar in einem „Girls only brunch“ (Englisch: etwa Übsetz.: ein nur für Mädchen-’Frühstück’) in die Praxis um, wie gelesen werden kann (Siehe: Scharf-links/Saarland: Jusos Saarpfalz veranstalten Frauenfrühstück vom 29. 8. 2016 ). Da kreischen sie vor Freunde in der Gemeinde der Emanzen laut auf, während die so offen diskriminierten ’Boys’ oder auch die ausgegrenzten ganz normalen ’Männer’ sich schweigend abwenden. Wo bleibt er, der LINKE Aufschrei. gegen diese „rechte“ ’Frauenschaften’? Ist jetzt nicht ’Vater Courage’ gefordert?!

Während es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts die ’Jungsozialisten’ oder ’Jusos’ waren, die mit anderen ’linken’ Jugendorganisationen lautstark gegen die Exklusion in den ’Burschenschaften’ protestierten und deren Abschaffung forderten, zeigt sich scheinbar ’linkes’ Bewusstsein heute in der Renaissance der Erkenntnis: „Zurück zu gleichgeschlechtlichen Gesellschaftsgruppen!“ Und so nehmen sie allerorts wieder zu, die getrennt geschlechtsspezifischen Aktivitäten einer jetzt angeblich frauenlibertären, aber wegen „des kleinen Unterschiedes“, um so sicherer gespaltenen Gesellschaft: Frauenfußball, Frauenschwimmen, Frauenpolitische Vereinigung, Frauenabende, Frauenskatclub … und jetzt auch in Homburg/Saar endlich ein „Girls only“ Meeting! Die Zeit gesellschaftspolitisch gewollter ’Co-Education’ ist vorbei.

Diese Modernität einer eigentlich antiquierten Politikforderung von „illégalité entre les hommes et femmes“ (Ungleichheit zwischen Männern und Frauen) kommt dem aktuellen Zeitverständnis in Deutschland entgegen, das durch den Ansturm so vieler Zuwanderer gerade einen normativen ’Backflash’ (‚Rückfall’) im Geschlechterverhalten erlebt. Und der konservative Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) schwenkt passend im Takt der am Kölner Himmel noch immer funkelnden Silvesterraketen seine die Männerwelt abstrafende Gesetzeskeule. Doch solche ad hoc Gesetze beheben das Geschlechterproblem keinesfalls. Eher zeigt die katholische Kirchengeschichte eine praktikable Lösung auf: Früher saßen Frauen getrennt auf der einen Seite des Kirchenschiffes und Männer auf der anderen Seite in eigenen Bankreihen, wobei der scharlachrot gekleidete ’Kirchenschweizer’ jedes Fehlverhalten der ’Gläubigen’ sofort mit seinem Amtstock korrigierte. Heute verkehrt sich die geführte ’Geschlechterdiskussion’ auf den ’Burkini’ und der ’Wind of change’ (der Wind der Veränderung) bläst zurück ins ’Schwarzdunkle Mittelalter’. Diese ’Konservativen’ übersehen willentlich die Erkenntnis, dass Eva im Paradies den ’Apfel der Erkenntnis’ ihrem Adam reichte, den dieses Gründungspaar des Menschengeschlechtes dann beide zum gegenseitigen Vorteil aßen…“. Diskutieren heute ’Jusos’ am kommenden „Girls only brunch-Saar 2016“ über den „legalen Zugriff aller ’Erwerbslosen’ auf die Produktion?“ Wohl kaum! Oh Du armes, geschlechtergetrenntes zukünftiges Deutschland!

 

Siehe dazu im Zusammenhang : Scharf-Links: Jusos Saarpfalz veranstalten Frauenfrühstück

 

Da-werden-Weiber-zu-Hyaenen

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