Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung einmal anders – Der Raucher als Volksschädling?

Off Topic….oder doch nicht? Wenn man es einmal genau bedenkt beginnen viele Dingen im kleinen Rahmen und unschöne Erscheinungen dieser Zeit wie der staatspolitisch gezielte Abbau von bürgerlichen Freiheitsrechten, Diskriminierung und Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen infolge ideolgischer Vorgaben von oben. Die Liste läßt sich fortsetzen mit politisch überkorrektem Missionierungseifer, Etablierung einer durchaus mit Sanktionen versehenen Verbotskultur einschließlich verordneter Einheitsmeinung propagiert durch gleichgeschaltete Systemmedien. Irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor.

Hinzu kommt die Scheinlegitimation eines Gesundheitsswahns einschließlich der bekannten “Volksgesundheit” durch gut bezahlte “Wissenschaftler”, die ihre Ergebnisse den politisch-Ideolgischen Wünschen der (staatlichen) Auftraggeber anpassen. Damit liefern diese dann die Begründung für staatliche Zwangserziehungsmaßnahmen, also einen unzulässigen Eingriff in die geschützte Privatsphäre, bei gleichzeitig betriebenen Sozialabbau. Nicht nur moralkreischende Gegner sexueller Selbstbestimmung sondern auch fanatische Anti-Raucher Aktivisten scheinen einer Art Ersatzreligion verfallen zu sein und sind für rationale Argumente nicht mehr erreichbar. Ein solches den staatlichen ideolgischen Vorgaben entsprechenden übereifrig-fanatisch ausgestaltetes “Engagement” liegt dann wohl meist eine Profilneurose zugrunde und ist die Folge einer Frustration durch die eigene Lebenssituation, die geprägt ist durch einen angepassten Verzicht auf persönliche Freiheiten. Aus dieser Frustration heraus übern dann Menschen offensichtlich Gesinnungsterror oftmals unterstützt mit staatlichen Geldern auf andere Mitmenschen aus, die aus dem einheitsideolgischen Raster herausfallen. Nicht zu vergessen, dass man dabei rücksichtslos lange bestehende Tradtionen vernichtet, die Teil unserer Kultur sind bzw. waren.
Nun muss ich als überzeugter und nicht missionierbarer Raucher auch sagen, dass ich mich durch die einengenden Verbote in meiner persönlichen Freiheit eingeschränkt fühle und mich als Raucher im Alltag inzwischen durchaus diskriminiert fühle. Die zwangserzierischen “Schock-Bilder” auf den Zigarettenschachteln sind schlicht eine Unverschämtheit und ein äußerliches Anzeichen einer Diskriminierung. Immerhin gibt Aufkleber zum überkleben bzw. neutrale Ersatzverpackungen.  Somit kann dieses Thema hier durchaus einmal aufgegriffen werden, da sich hier Strukturen offenbaren, die hier auch schon bei anderen Themen transparent gemacht wurden. Der Zeitgeist ist eben unerbittlich in seinem Zerstörungswillen von Individualität und Freiheitsrechten und ideolgischer Zwangsbeglückung. Freiheit gibt es nur noch wenn diese dazu dient die Proftgier anzuregen und zum Nachteil anderer Menschen gnadenlos durchzusetzen.

Ich fand zwei sehr schöne und lange Texte zu diesem Thema. Warum also alles selbst schreiben, wenn es schon jemand anderes tat. Nachfolgend gibt es eine Zusammenfassung dieser Texte in der die Quintessenz deutlich werden sollte Unter anderem erfahren wir was Schädlingsbekämpfung mit Nichtraucherschutz zu tun hat. Ergänzt habe ich dies mit dem Auszug aus einem weiteren Text:

 

 

“Der staatlich verordnete sogenannte Nichtraucherschutz ist eine mit extremer Brutalität und Verschlagenheit durchgesetzte Kultur- und Traditionsvernichtung, welche zum Ziel hat, rauchende Menschen als Volksschädlinge zu diskriminieren. Gleich wie bei der weltweiten Verfolgung von Menschen jüdischen Glaubens (seit den ersten Kreuzzügen bis heute) spiegelt die Gesetzgebung des Staates die Interessen lautstarker Fanatiker wider und hofft auf Akzeptanz einer apathischen, aber nutznießenden nichtrauchenden Mehrheit. (…) Die Geschichte, dass irgendwer irgendwem irgendwas verbietet, ist allerdings länger. Nur so ist die Eigenart der Alten zu erklären, ihre Kindheit als die schönste Zeit ihres Lebens darzustellen, obwohl in der Regel Elternhaus, Schule und letztendlich die eigene Pubertät nichts auslassen, um das junge Leben zur Hölle zu machen. Nein, Hölle ist der falsche Ausdruck, denn der Teufel fordert keine Hausaufgaben. Man hasst Verbote und Vorschriften, man verflucht die gesamte Elternschaft und die Lehrerschaft sowieso. Doch kaum hat man sich von diesen Zwängen seiner Kindheit und Jugend befreit, verblasst auch der Vorsatz, dies später alles einmal besser zu machen. Und so werden aus dem Nachwuchs der »Höllenwärter« wieder welche, die ihre vorpubertären Gewaltphantasien schließlich wieder an ihren Kindern auslassen. Natürlich nur gut gemeint, versteht sich. Da aber die eigenen Kinder ebenfalls nur durchschnittlich dumm und überdurchschnittlich faul sind, nutzt es auch nichts, erzählt man ihnen, sie wären intelligent, aber faul. Elternsein befriedigt folglich so wenig wie der Quickie am Küchentisch die Hausfrau. Stellt man also fest, dass man mit einem Kompromiss verheiratet ist, die Kinder nicht nur Freude machen und die eigene Lebensplanung zum Desaster verkommt, gibt es eigentlich, außer Trunksucht, nur noch den Ausweg des Missionierens. Man kämpft für irgendeine »gerechte Sache« (nach Sigmund Freud, Sublimierung genannt) und sei es nur gegen den eigenen Bahnhof. Wer nicht in Stuttgart kämpft, kämpft vielleicht für linksdrehenden Magerquark in der Vorschule oder für das Lebensrecht von Schaben im Nachbarhaus. Die größte Zustimmung erhält man im gerechten Kampf für den Schutz fremder Kinder. Fremd müssen sie schon sein, denn zu den eigenen Kindern ist die Kommunikation oft schon gestört. Irgendwie hat die eigene Brut den aufgezwungenen Schutz bereits als schlüpfrigfeuchtes Macht- und Beherrschungsgelüst durchschaut. (…) Und jetzt kommt der entscheidende Aspekt: Nachdem das Christentum aber im Jahre 380 unserer Zeitrechnung im Römischen Reich zur Staatsreligion wurde, griff man zunehmend zu Zwangsmitteln. Nach der Logik, warum sich ein Hund am Schwanz leckt (weil er es kann), braucht man deswegen nicht mehr zu überzeugen, sondern kann drohen, erpressen und nötigen. (…) Schon immer galt es also, anderen seine »edlen« Ansichten aufzuzwingen und den so Bevormundeten und Gegängelten die entstehenden Kosten und Schäden aufzubürden. Wem denn sonst? Und hier noch etwas Wertlehre: Je edler die Absicht, desto besser sind die Kosten des entsprechenden Kreuzzuges zu rechtfertigen. (…) So zahlt zum Beispiel beim Rauchverbot in Gaststätten bereits die angestellte Aushilfskraft in Berlin 1.000 Euro Ordnungsgeld, stellt sie dem Gast einen Aschenbecher zur Verfügung. Dem Wirt droht nach der zweiten Verwarnung die Gewerbeuntersagung. Führt er die Lokalität fort, kann er dies nur über den Bruch des Polizeisiegels. Worauf er letztlich eingesperrt wird. Widerstand ist zwecklos! Und nur deshalb scheint diese Gesellschaft so zivilisiert zu sein. Die dem Staat zur Verfügung stehenden Gewaltmittel sind fein abgestuft, letztendlich aber übermächtig. Bereits der Herzog von Lüneburg hatte dieses Prinzip 1692 erkannt und drohte beim Verstoß gegen sein Rauchverbot mit der Todesstrafe. Derartiges hatte sich noch nicht einmal der Nichtraucher Adolf Hitler erlaubt, obwohl seine nationalsozialistischen Schergen immerhin die ersten waren, die ihre Antiraucherkampagne mit gesundheitlichen Gefahren begründeten. Und wie heute relativierte auch Hitler die gesundheitlichen Gefahren des Tabakrauchens nicht. So wurde zum Beispiel das Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B im Dritten Reich nie thematisiert, aber eben das Nervengift Nikotin schon. (…) Um andere vor gesundheitlichen Gefahren schützen zu wollen, muss man kein Humanist sein. Treibt man nebenbei Millionen unschuldiger Menschen in den Tod, so sollte dies den guten Willen bei der Fürsorge um die Gesundheit unserer Nächsten nicht schmälern. Der Machthaber entscheidet, was gefährlich und ungesund für wen ist, und nicht die Betroffenen selbst. Und wie noch zu erörtern wäre, spielt es für die Betroffenen keine Rolle, ob sie von einem Diktator oder einer parlamentarischen Regierung bevormundet, gegängelt und drangsaliert werden. (…) Raucher verpesteten wohl schon damals wie heute mit ihrem Qualm alles, was in ihre Nähe kam. Doch daraus ein tödliches Risiko für Dritte zu machen, ist eine neue Runde im Kulturkampf der Extremisten und Fanatiker. Obwohl man auch bereits 1933 in der Lage gewesen wäre, Statistiken zu fälschen, hatten die Nationalsozialisten auf dieses Mittel diesbezüglich verzichtet. (…) Natürlich haben heutzutage auch nicht mehr Leute nur den geringsten Schimmer davon, wie induktive Statistik funktioniert, deren Grundlage die Wahrscheinlichkeitstheorie ist. Es ist nach meinen Erfahrungen zwecklos, einem in dieser Hinsicht nicht vorbelasteten Mitmenschen auch nur die Grundbegriffe klarzumachen. »Das kann kein Zufall sein«, ist mein Resümee angesichts unseres Bildungssystems. Ich bin fast geneigt, den Kommunisten der 60er-Jahre noch einen Strauß Nelken hinterherzuwerfen. Die predigten nämlich damals, dass das Bildungssystem des Kapitalismus nur darauf ausgelegt wäre, nützliche Fachidioten für den Produktionsprozess heranzuzüchten. Jetzt dient die breite Ahnungslosigkeit auf diesem Gebiet zur Manipulation, um jedes noch so fragwürdige »Forschungsergebnis« konsumierbar zu machen. Konsumierbare Ergebnisse in die gewünschte Richtung sichern den Forschern neue Gelder und der einschlägigen Industrie neue Marktchancen. (…) Ein anderer Unterschied von damals zu heute ist gravierender. Die jetzigen Antiraucherkampagnen sind ein Spiegelbild des heutigen Gesundheitsbewusstseins. Es kann vermutet werden, dass es sich mehrheitlich um Religionsersatz handelt. (…) So mutierte der Raucher vom unbestreitbaren Stinker zum Attentäter. Und in dieser Logik ist es selbstverständlich, dass der Staat rigoros gefordert ist, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Die Raucher sind nun dem Grunde nach in der gleichen Kategorie wie Terroristen, die mit Feuerlöschern tödliches Senfgas in die wehrlose Bevölkerung sprühen. Der Unterschied zwischen Problemlösung bei konkurrierenden Interessen bzw. Zielkonflikten zur Schädlingsbekämpfung müsste nun klar sein. Schädlingen ist nicht durch Verhandlungen, sondern nur durch Bekämpfung beizukommen. Beim Holzbock im Gebälk, der Blattlaus auf der Pflanze oder den Menschen jüdischen Glaubens (nicht nur im Dritten Reich) sammelte man bereits einschlägige Erfahrungen. (…) Mehrheiten und Volksmeinungen sind grundsätzlich manipulierbar. Das Volk würde heute auch mehrheitlich dafür stimmen, transportierte man medial geschickt, dass z. B. Homosexuelle an öffentlichen Orten ihre sexuelle Disposition nicht zeigen dürfen. Immerhin: Wird eine Tunte von einem Mann in der Öffentlichkeit geküsst, ist dies (umrahmt mit der entsprechenden Medienberichterstattung) für unsere Kinder mindestens genauso verderblich wie eine rauchende Prostituierte am Straßenrand. Das sich gesund entwickelnde Kind ist es nämlich gewohnt, dass der nichtrauchende Herr Papa der nichtrauchenden Frau Mama im Suff auf ihr dummes Maul schlägt. Das ist dann das weitgehend ignorierte Passivtrinken, welches natürlich nie thematisiert wird. (…) Doch derzeit stehen Schwule unter dem besonderen Schutz des Staates. Folgendes soll dabei unter den Tisch fallen: Bis ins Jahr 1973 verfolgte derselbe »Rechtsstaat« diese Menschen noch mit den 1935 verschärften Gesetzen der Nationalsozialisten. Naturgemäß mit der entsprechenden Stringenz, welche bei der Verfolgung opferloser Straftaten die Regel sind. Vielleicht wird manchem Systemtrottel bei dieser historischen Sachlage bewusst, dass das Wort »Rechtsstaat« mit dem Wort »Willkürherrschaft« schadlos substituierbar ist. Es ist entweder moralisch gerechtfertigt, Homosexuelle zu bekämpfen (z. B. weil sie die Selbstbestimmung anderer Personen beeinträchtigen), oder es ist nicht zu rechtfertigen, weil es keine Opfer gibt. Das eine ist deshalb Willkür (natürlich auch in der Strafzumessung), das andere gerechtfertigte moralische Achtung der Person und ihrer sexuellen Ausrichtung. (…) Zurück zum sogenannten Nichtraucherschutz: Die Legitimation der Schädlingsbekämpfung auf bayerische Art hat zusätzlich noch einen besonderen Geschmack. Die Protagonisten der Volksabstimmung argumentierten mit Ordnung. Die damalige Regelung wäre verwirrend und ein generelles Rauchverbot sorge für Klarheit. Was für eine Klarheit denn? Wenn Leute sich für Klarheit und Verständlichkeiten einsetzen wollen, sollten sie mal die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes lesen. Da ist noch Ruhe in der matschigen Birne. Ich der Bürger und mein Grundgesetz. Lachhaft! Aber die richtige »Klarheit« kommt, wenn man dann sämtliche Nebengesetze ausfindig machen will, mit denen die Grundrechte eingeschränkt werden. Natürlich nicht nur deren Titel lesen, sondern es gilt, deren Inhalt zu verstehen, zu differenzieren und vorzutragen. (…)

 

Quelle/vollständiger Text:  Libertäre Rundschau: Volksschädling Raucher und die Maßstäbe der Glückseligkeit

 

 

“Bei Rauchern gibt es ein Problem, das die Aktivisten in den USA schon lange erkannt haben. Man trifft auf eine Vielzahl von starken Rauchern, die eigentlich schon lange tot sein müssten. Sind doch die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen eindeutig: »Raucher sterben früher!« (…) Jeder Hauptschüler bekäme auf eine derartige Aussage wohl den Vermerk in die Klassenarbeit »früher als? Ausdruck mangelhaft!«, doch derartige Kleinigkeiten kümmert die Machthaber herzlich wenig. (…) Eine relative Mehrheit des legasthenischen Plebs hat beschlossen, ihn als Raucher zu verwarnen, dann zu ächten, um ihn anschließend ausgrenzen zu können. Um das Problem der alten Raucher zu vertuschen, haben große Teile der amerikanischen Filmindustrie auf sanften Druck der Subventionsgeber, der Finanziers und der aktivistischen Öffentlichkeit dem diesbezüglichen Zensurverlangen nachgegeben. Und so werden tatsächlich monumentale Schinken über die Zeit der Prohibition abgedreht, in denen – wenn überhaupt – gerade noch der Bandenboss eine einzige Zigarre rauchen darf. (…) Schöne neue Welt! Eine Zigarette im Film führt zu einem Shitstrom an Protestschreiben, während jede Brutalität, jedes Schlachten, Hauen und Stechen als willkommene Abwechslung im tristen, aber politisch korrekten Alltag angesehen wird. (…) Dass der Raucher Johannes Heesters im Alter von 108 Jahren im Dezember 2011 verstorben ist, hat zum Beispiel eindeutig bewiesen, dass er früher starb als irgendwelche nichtrauchenden Galapagos-Riesenschildkröten. Bei Altbundeskanzler Schmidt mit seinen 95, Egon Bahr (91), (…) kann man ebenfalls davon ausgehen. Diese zahlreichen sogenannten Ausnahmen, die immer noch rauchen und nicht sterben, während unsere armen, empfindsamen Kinder bereits bei den ersten Schwaden Tabakrauch angeblich irreparable tödliche Verletzungen erleiden. (…) Es ist nicht der Zeitgeist, sondern der Zeitwahn, der auch diese Republik langsam, aber unaufhörlich in eine giftfreie Kloake verwandelt, in der die Political Correctness die Zunge lähmt. Die Gleichschaltung der Gehirne ist bereits oberstes Prinzip des universitären Betriebes, des modernen Managements, des Finanzwesens und setzt sich fort bis zu den Mitarbeitern der Systemgastronomie. (…) Der im Denken und Handeln uniformierte Mensch ist berechenbar und steuerlich erfassbar. Sowohl die Finanzbehörden wie auch die Ordnungsämter rufen im Internet zur Denunziation auf. Und während im zwangsweise finanzierten Staatsfernsehen regelmäßig das Spitzelsystem des DDR-Staatssicherheitsdienstes angeprangert wird, können die ehemaligen Stasioffiziere nur noch staunen, was im »freien Westen« heute alles möglich ist. Der Parlamentarismus lebt davon, dass man als Machthaber weiß, in welcher manipulierten linken Mitte, rechten Mitte oder liberalen Mitte die 51 Prozent Wählerstimmen abzuschöpfen sind, um das perverse Spiel Rechte-Tasche-linke-Tasche und 40 Prozent für uns, fortsetzen zu können. Am Rest der rauchenden Bevölkerung soll nun exekutiert werden, was passiert, widersetzt man sich staatlichen Regeln. (…) Es gibt von der EU-Administration penibel ausgearbeitete Empfehlungen, auf denen Widerstände von Prominenten gegen die Raucher-Prohibition aufgeführt sind. Wer als Künstler oder Schlagersänger provokativ das Rauchverbot missachtet, soll u. a. von den Fernsehanstalten nicht mehr eingeladen werden und die Presse ist angehalten, seine Auftritte und Tourneepläne zu ignorieren. Warum man das Volk gleichschalten will, ergibt sich aus dem faschistoiden Ansatz des Wohlfahrtsstaates. Die soziale Umverteilung hat einen miserablen Wirkungsgrad. Dieser wurde in den vergangenen Jahrzehnten über die Staatsverschuldung kompensiert. Irgendwann ist nicht nur in Griechenland oder Spanien Schluss, sondern in der gesamten westlichen Hemisphäre. Dann stellen sich die staatlichen Großzügigkeiten als großer Schwindel heraus. Soziale Unruhen in nie gekanntem Ausmaß sind die Folgen – und spätestens dann muss nicht nur die Polizei entsprechend aufgerüstet sein, sondern die Mehrheit der Bevölkerung muss gelernt haben, bedingungslos zu gehorchen. Das ist kein Spaß, sondern wird tatsächlich so gemacht. Kein Wunder, dass die veröffentlichten Ergebnisse immer genau zum entsprechenden Missionsplan passen. Damit bekommt man dann eine Ahnung, wie die heutigen publizierten Antiraucherstatistiken entstehen. Die Ausschläge nach oben (Raucher werden älter als der arithmetische Durchschnitt) werden weitgehend ignoriert und die Ausschläge nach unten (nichtrauchende Personen, die zu früh sterben) ebenfalls. Würde das nicht so gemacht, wäre der Ursache-Wirkung-Zusammenhang (die Kausalität) zwischen Rauchen und verkürzter Lebenserwartung nicht vorhanden oder nur schwach signifikant. (…) Bei einer Lunge eines 60jährigen Großstadtbewohners ist der Unterschied zwischen Raucher und Nichtraucher nicht sichtbar. Die entsprechenden Abschreckungsbilder sind Fälschungen. (…) Und da wir eben von Tyrannei sprachen – und diese auch immer als die Tyrannei der Mehrheit kategorisieren –, gab es eine Zeit, da waren die Raucher in der Mehrheit. Ob im Fernsehen, in der Kneipe, im Wartezimmer: Überall wurde geraucht und somit auch gestunken. (…) Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in keinem meiner Bücher, in keinem Artikel ein Wort darüber verlor, dass es eine Tyrannei der Raucher wie mir wäre, überall ungefragt andere Menschen vollzuqualmen. Auf der anderen Seite haben Nichtraucherschutzorganisationen Millionen auf Millionen an Steuergeldern und Spenden kassiert und ihre nützlichen Idioten zum Unterschriftensammeln auf die Straße geschickt, die Presse manipuliert usw., aber nur sehr selten eröffnete einer dieser Aktivisten ein rauchfreies Speiselokal. Das war nämlich zu allen Zeiten erlaubt. Ist ja auch klar. Der Durchschnittsbürger hat kein Geld für eine derartige Unternehmung und die Halunken an der Spitze dieses Kreuzzuges kassierten die Forschungsgelder für ihre Rattenversuche und Statistikmanipulationen. (…) Die Halunken in der Szene fordern aber auch Rauchverbote in Lokalitäten, die als solche gekennzeichnet sind. Und hier ernährt die Radikalität die Radikalität. Da es in unserem Staat generell verboten ist, Faschisten aufs Maul zu hauen, kann man also ungestraft alle rauchfreien Lokale ignorieren und dafür Unterschriften sammeln, dass man im Zigarrenklub ebenfalls das Rauchen verbieten soll. Verbote um der Verbote willen. Verbotswahn eben. Und die Massen der Raucher (Denn Rauchen ist auch Kulturgut und Tradition.) schauen wie in Bayern apathisch zu. (…) Die Definition von Schikane ist übrigens laut »Duden« eine insbesondere durch »Ausnutzung staatlicher oder dienstlicher Machtbefugnisse getroffene Maßnahme, durch die jemandem unnötig Schwierigkeiten bereitet werden«; angelehnt davon auch »kleinliche, böswillige Quälerei«. (…) Sicher aber kümmern sich die parlamentarischen Gutmenschen täglich darum, dass ihre korrupten Freunde im zwangsweise finanzierten Fernsehen und Hörfunk ihre Obsession ins »richtige« pseudowissenschaftliche Licht setzen. (…) Der faschistoide Ansatz, der sich heute in der Rauchverbotsforderung für den Zigarrenklub manifestiert, morgen im Verbot von Schweinshaxen mit Fett, zieht sich wie ein Schimmelpilz durch die gesamte Gesellschaft. Längst sind die prominenten unter den Steuerhinterziehern für würdelos erklärt worden. Längst ist der Exekutive jede Befugnis erteilt worden, unbescholtene Bürger abzuhören, zu observieren, zu verhaften und ihre Wohnungen und Geschäftsräume zu durchsuchen. Auch das überspielt sich zwischen Staatsfernsehen, Staatsschule und dem irrigen Glauben der Systemtrottel, Teil eines Rechtsstaates zu sein. So haben dann auch die klagenden Gastwirte dieser Republik eine kleine Lehrstunde in Sachen Rechtsstaat verpasst bekommen. Ihre Lokalität und ihr Eigentum wurden zum öffentlichen Raum erklärt. Diese teilweise Enteignung erfolgt also über das Gewerberecht und die Gaststättenverordnungen in Verbindung mit dem angeblich verfassungskonformen Auftrag, die Menschen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Und so ähnlich, wie die zahlreichen Hunde sich auf öffentlichem Straßenland ausscheißen dürfen, hat deshalb der Gesetzgeber das Recht, Vorschriften zum Gesundheitsschutz seiner Bürger zu erlassen. (…) Eine derartige Generalvollmacht ermächtigt den Gesetzgeber, morgen den Verkauf von Schweinshaxen zu verbieten, übermorgen den Gastwirt zu zwingen, die Bockwurst und die Spiegeleier von der Speisekarte zu streichen. (…) Jeder Eingriff in die Selbstbestimmung der Person ist ungerechtfertigt. So wenig wie man einen wohlhabenden Bürger nicht berauben darf, um das Raubgut einem Notleidenden zu schenken, so wenig ist es gerechtfertigt, durch das Heben der eigenen faulen Hand die Minderheiten zu überstimmen, um ihnen dann mithilfe der Staatsgewalt ihr Geld wegzunehmen, diesen Raub dann aber Steuer zu nennen. (…) Liebe Raucherinnen und Raucher, hören Sie also mit dem Rauchen auf, wenn Sie dies wollen. Egal, wie Sie sich entscheiden, die Wahrscheinlichkeit zu sterben liegt bei 100 Prozent.”

 

Quelle/vollständiger Text: Libertäre Rundschau: Volksschädling Raucher – Teil II

 

“Als Raucherin hat man in Deutschland zurzeit kein besonders angenehmes Leben: Vor einigen Wochen saß ich in Hamburg auf einer Bank an der Außenalster. Es war ein sonniger Tag, ich las in einem Buch und rauchte eine Zigarette – unter freiem Himmel. Einem Jogger passte das nicht. Er wurde ausfällig und bepöbelte mich, es sei eine Frechheit, dort zu rauchen, wo er Sport treibe. In München habe ich etwas Ähnliches erlebt: Nach einem Auftritt saß ich mit einem Freund im Biergarten eines Restaurants. Da alle Plätze besetzt waren, fragte uns ein Pärchen, ob es uns störe, wenn es sich an unseren Tisch setzte. Wir verneinten. Als alle am Tisch mit dem Essen fertig waren, habe ich mir eine Zigarette angezündet. Sehr zum Missfallen des anderen Paares, das sich lautstark beschwerte und mich in eine erbitterte Diskussion über das gesundheitliche und gesellschaftliche Übel des Rauchens verwickeln wollte. Die beiden waren Amerikaner, in den USA ist die Ablehnung von Rauchern noch stärker, dort wird jeder mit einer Zigarette im Mund in der Öffentlichkeit entsetzt angestarrt. Aber auch in Deutschland gerate ich immer häufiger in solche Situationen. Es ist erschreckend, wie wir Raucher in eine Ecke gedrängt werden: Wir werden komisch angesehen, ausgesondert, der Spaß am Rauchen wird uns verleidet. Die Raucherghettos auf Bahnsteigen und Flughäfen sind erniedrigend. Die Leute starren dich an, du fühlst dich wie ein Tier im Zoo. Kaum zu ertragen. Ich fühle mich diskriminiert, muss mich mit massiver Intoleranz herumschlagen, mitunter sogar mit Aggressionen. Rauchen ist etwas Schlechtes, und damit ist jeder Raucher automatisch ein schlechter Mensch, den man schlecht behandeln darf. Das bekomme ich häufig zu spüren. Manche Nichtraucher fühlen sich durch meine Zigarette angegriffen und bedroht und reagieren völlig überzogen. Sie nehmen mir mit ihrer Intoleranz meinen Freiraum. (…)”

 

Quelle/vollständiger Text:  Spiegel-Online.de: Raucherin Annett Louisan “Du fühlst dich wie ein Tier im Zoo”

 

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1 Kommentar zu “Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung einmal anders – Der Raucher als Volksschädling?”
  1. Bekanntheit von Raucherpornos ist nicht neu, außer dass sie sich hier zu Lande nun endlich großflächig etabliert haben.
    In derartigen Ausmaßen, dass solche Schock-Bildchen sogar schon Sammler-Fans hervorbringt.

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