AfD- Wahlprogramm – Kinder sollen vor Homosexualität bewahrt werden

Die schwarzbraune Truppe namens “Alternative für Deutschland” ist dem rechten Zeitgeist eimal wieder einen Schritt voraus und möchte Kinder davor bewahren homosexuell/schwul zu werden. Damit geht man noch einen Schritt weiter als die in wechselender Zusammenstellung regierenden Blockparteien der Neuen Rechten (CDUCSUSPDFDPGRÜNE), denn diese wollen Kinder und Jugendliche “nur” vor Pädophilie, Hebephilie, Ephebophilie und ähnlichem bewahren, wobei bei genauerer Betrachtung eigentlich Kinder und Jugendliche vor allem bewahrt werden sollen was auch nur im entferntesten mit Sexualität in Verbindung gebracht werden  könnte. Dieses Ziel wird schließlich seit Jahrzehnten durch ein mehr oder weniger regelmäßig verschärftes Sexualstrafrecht mit Nachdruck verfolgt. Somit hat die AfD hier durchaus auf den ersten Blick noch Nachholbedarf.

Tatsächlich ist diese neoliberal- antisoziale rechtskonservative Partei natürlich geistig soweit in der Vergangenheit verankert, dass man vorraussetzen kann, dass Kindern und Jugendlichen per se keine Rechte auf diesem Gebiet zugestanden werden, denn diese müßen den politischen Vorstellungen der Rechtsabbieger gerecht werden und ihre gesellschaftlich normierte Rolle in der Zwangsgemeinschaft “Familie” spielen damit sie sich zu im Gleichschritt funktionierenden Menschenmaterial entwickeln und bereit sind sich von einem globalen Kapitalismus jede Scheiße konsumierend ausbeuten zu lassen. Letztlich sollen sie den kapitalistisch-konservativen Vorstellungen entsprechend die Tradition der heteronormierten Unterdrückung verläßlich fortsetzen und alles glauben was von “oben” kommt. Nachfolgend einige zusammengefasste Auszüge aus den politischen Vorstellungen der AfD dargeboten von dem systemnahen angepassten, der staatstragenden neu-rechten Ideolgie (siehe oben) verpflichteten, Online-Schwulenmagazin “Queer.de“. Das hier natürlich einiges argumentativ durcheinander gerät ist nicht wirklich überraschend:

 

 

“Die rechte Partei (…) stellt sich gegen Unterricht, der Kinder “in ihrer sexuellen Identität verunsichert”. Die “Alternative für Deutschland” hat am Donnerstag in Berlin ihr Programm zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt. Neben allerlei Stimmungsmache gegen Muslime, der Betonung nationaler Politik und der Verneinung eines Klimawandels enthält es natürlich auch Programmpunkte, die auf Homophobie zielen. Die “Alternative für Deutschland” hat am Donnerstag in Berlin ihr Programm zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt. Neben allerlei Stimmungsmache gegen Muslime, der Betonung nationaler Politik und der Verneinung eines Klimawandels enthält es natürlich auch Programmpunkte, die auf Homophobie zielen. So erklärt die AfD den “Erhalt des eigenen Staatsvolks” zur vorrangigen Aufgabe  (…) Die AfD will, dass sich die Familienpolitik des Bundes und der Länder am Bild der Familie aus Vater, Mutter und Kindern orientiert. Wir lehnen alle Versuche ab, den Sinn des Wortes “Familie” in Art. 6, Abs. 1 Grundgesetz auf andere Gemeinschaften auszudehnen und der Familie auf diesem Wege den besonderen staatlichen Schutz zu entziehen. (…) und ignoriert, dass das Bundesverfassungsgericht bereits geurteilt hat, dass Homo-Paare mit Kindern ebenfalls Familien im Sinn des Grundgesetzes sind. Unter der Überschrift “Für ein klares Familienbild” spricht sich die Partei wenige Sätze zuvor auch für eine “klassisch verstandene” Ehe aus: Die Ablehnung der “Ehe für alle” hatten führende AfD-Politiker schon häufig betont. Während “Ehe, Familie, Haushaltsführung und Kindererziehung” eine “positive Berücksichtigung” in Lehrbüchern finden sollen, fordert die Partei: “Gender-Ideologie raus aus den Schulen – Frühsexualisierung stoppen”. Eine einseitige Hervorhebung der Homo- und Transsexualität im Unterricht, wie sie die sogenannte ‘Sexualpädagogik der Vielfalt’ praktiziert, stellt einen unzulässigen Eingriff in die natürliche Entwicklung unserer Kinder und in das vom Grundgesetz garantierte Elternrecht auf Erziehung dar. Dadurch werden Kinder und Jugendliche – oft von schulfremden Personen und meist gegen den Willen ihrer Eltern – in ihrer sexuellen Identität verunsichert, überfordert und in ihren Schamgefühlen verletzt. Die AfD stellt sich daher allen Versuchen entgegen, durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen das bewährte, traditionelle Familienbild zu beseitigen. (…) Wie die rechten und christlich-fundamentalistischen Sraßenproteste lehnt die Partei in ihrem Programm insgesamt eine “Gender-Ideologie” ab, wie sie sich auch in “Gender-Studies, Quotenregelungen z.B. für Frauen, Propagandaaktionen wie den ‘Equal Pay Day’ oder die ‘geschlechterneutrale Sprache'” zeige. Die Ideologie widerspreche “sowohl den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie und der Entwicklungspsychologie als auch der lebenspraktischen Alltagserfahrung vieler Generationen”. (…) Die Partei hatte dazu eine Formulierung aus dem Grundsatzprogramm vorgelegt, die sich so nicht im Wahlprogramm findet: “Das traditionelle Familienbild darf nicht zerstört werden. Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer lauten Minderheit werden.” (…) Das AfD-Wahlprogramm soll im April beim Bundesparteitag in Köln beschlossen werden. Zur Wahl hat die Partei inzwischen eine Menge homofeindlicher Politiker auf Listenplätzen aufgestellt, in Hessen etwa den früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann (…) oder vor wenigen Tagen in Berlin die christlich-fundamentalistische Aktivistin und Parteivorständin Beatrix von Storch (…)”

 

Quelle/vollständiger Text: Queer.de: AfD-Wahlprogramm will Kinder vor Homosexualität bewahren

 

Es ist schon ein wenig grotesk wenn  hier unterschiedliche Varianten einer eigentlich gleichen rechten Staatsideolgie versuchen einen politischen Dissens zu konstruieren, wo sie doch eigentlich beide daneben liegen. Natürlich staubt es bei der AfD gewaltig in der christlich-national-neoliberal-konservativen Mottenkiste und der Weg zurück in die Vergangenheit mit einem Wertesystem welches locker zwei Jahrhunderte rückwärts überspringt und sicher nichts Gutes verheißt. Diese Kombination aus Unterdrückung individueller Freiheiten gepaart mit christlicher Frömmelei,  gezielter Verdummung durch Religion und Verarmung der Bevölkerung infolge eines brutalst möglichen Kapitalismus hatten wir schon öfter in der jüngeren Geschichte und das Ergebnis war immer Armut, Verlelendung, Verdummung und Unterdrückung. Offensichtlich schwebt diesem völkisch angehauchten kapitalistisch-reakionärem Haufen eine Restauration vor nach dem Muster des frühen 19. Jahrhunderts nachdem  die Großmächte Europas durch Krieg eine politische und gesellschaftliche Erneuerung des Kontinents verhindert hatten und auch der unerwünschte Geist der Aufklärung mit mehr persönlicher Handlungsfreiheit des Individuums  hatte natürlich zu verschwinden. Die historischen Folgen sollten bekannt sein. Aber genau hier scheinen die schwarzbraunen Jünger/innen ihr politisches Heil zu suchen. Es ist selbstverständlich  hanebüchend, wenn die AfD-Ideologen von vorgestern meinen, dass eine ausführliche Behandlung des Themas Homosexualität wäre ein “Eingriff in die natürliche Entwicklung unserer Kinder” und dies würde sie “in ihrer sexuellen Identität verunsichern“.  Hier wird letztlich unterstellt, dass es sich bei Homosexualität um etwas unnatürliches und krankes handelt, da “alle Kinder” nach Auffassung der AfD  offensichtlich nur über eine “gesunde” heterosexuelle Identität verfügen bzw. deren ja vermutlich eher ideologisch vorausgesetzte Asexualität sich zu einer heteronormativen “Identität” entwickelt, solange es keine “Verführungen” in andere Richtungen gibt. Das ist ein derartiger Schwachsinn aus finsterer Vergangenheit, dass solche politischen Programmen eigentlich keiner Diskussion würdig sind, den die sexuelle Identität bzw. Persönlichektisstruktur ist individuell und kann weder durch  Aufklärung über verschiedene Arten von menschlicher Sexualität noch durch das Unterlassen einer solchen beinflusst oder verändert werden. Auch das hysterische Scheinargument “Frühsexualisierung stoppen” ist natürlich grober Unfug und stellt eine Verneinung biologischer Tatsachen dar, denn der Mensch ist von Geburt an ein sexuelles Wesen. Unterm Strich bleibt hier die politische Forderung nach”einem klaren Familienbild”  mit traditionelle Rollenverteilung – Familie als Hort eines Rollenspiels der Unterdrückung und Vermeidung von Selbstbestimmung und Emanzipation – für “Gott” , “Vaterland” und Großkapital.  Somit geht es auch hier um die Bereitstellung eines optimalen Menschenmaterials für kapitalistische Ausbeutung und ideologische Manipulations durch Medien, welche vom Staat inklusive Staatsreligionen kontrolliert werden.

Nun ist es aber keinesweg so, dass auf der vermeintlich “anderen Seite” etwas völlig gegenteiliges dargeboten würde. Es handelt sich lediglich um eine Variante der gleichen konservativen und reaktionären Ideolgie nur eben etwas modernisiert. Einst war die Schwulenbewegung (ohne Lesben) angetreten um nicht für eigene Rechte einzutreten sondern an einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft mitzuwirken, was auch die Entkriminalisierung jeder einvernehmlichen Form menschlicher Sexualität inklusive Pornographie mit einschloss. Dies würde im heute extrem verschärften Sexualstrafrecht die Paragraphen §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d StGB betreffen. Heute hat man sich politisch an die dogmatisch vorgebene Leitideolgie angepasst und lamentiert nur noch über “Homo Ehe” bzw. “Ehe für Alle” und irrationalen Gender-Wahn. Statt wie einst die Abschaffung des Unterdrückungsinstruments “Ehe” zu fordern möchte man als Teil der christlich-kapitalisch bürgerlichen Welt als Symbol der Anerkennung auch die Ehe für sich reklamieren. Es geht also hier um systemunterstüzende Anpassung nicht um Veränderung, Emanzipation und einem Kampf gegen Repression und Verfolgung. So werden die oben genannten verfassungswidrigen Unrechtsparagraphen akzeptiert und einschließlich der daraus folgenden schweren Menschenrechtsverletzungen für gut und richtig befunden. Somit ist die so genannte “Sexualpädagogik der Vielfalt’” auch nur schlichte Heuchelei bei der genannten Gesetzeslage, die Kindern und m. E. auch Jugendlichen die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung abspricht. Infolge dieses strafrechtlichen Zustandes dürfte es vor dem 18. Lebensjahr überhaupt keinen Unterricht geben, der sich mit dem Thema menschlicher Sexualität befasst. Alles andere ist verlogene Heuchelei der übelsten Sorte.

Heute fabriziert man lieber in einem Boot mit rechten feministischen K(r)ampf-Lesben grotesk-postfaktische Gender-Ideolgien und hält “Transsexulität” für eine sexuellen Identität und verweigert sich einfachen biologischen Tatsachen. Anders als Homosexualität, Päderastie, Hebephilie, Ephebophilie und ähnliches handelt es bei Transsexulität” tatsächlich um eine Krankheit/Störung. Diese mit “Geschlechtsumwandlungen” zu “behandeln” ist schlicht eine Verschwendung der Mittel der Krankenkassen, da eine biologisch-funktionelle Änderung des Geschlechts gar nicht möglich ist.  Hier bedarf es z. B. psychiatrischer Behandlungen, die auf die schlichte Akzeptanz unveränderbarer biologischer Fakten abzielen. Ebnso wie Größe, Augenfarbe und andere physiche Eigenschaften ist das Geschlecht eine biologischer Fakt mit dem jeder Mensch zu leben hat.  Das virtuelle schwule Systemblättchen “Queer” vergisst natürlich auch nicht ideolgischt-korrekt darauf hinzuweisen, dass die AfD Stimmung gegen “Muslime” macht.  Hier wird bewusst wieder “übersehen”, dass es sich beim Islam um eine extrem rückwärts gerichtete meschenrechtswidrige faschistische politische Religion handelt, die mit der kunterbunten (Schein)Vielfalt “queerer Genderideologen” sicher gern nach den Vorgaben der Scharia verfahren würde. Um so erstaunlicher ist es eigentlich, dass ausgerechent die reaktionär- nationalkonservative AfD sich so sehr vor dem Islam und der tatsächlich staatlich geförderten stattfindenden Islamisierung Europas fürchtet. Beide sind doch ideolgisch in vieler Hinsicht sehr ähnlich angesichts ihrer rechten und konservativen Ansichten in Sachen Familie und Sexualmoral sowie der Vorliebe für den dogmatischen Glauben an frei erfundene Gottheiten. Der Islam und seine dem rechten Spektrum zuzuordnenden Organisationen sind logisch betrachtet natürliche politische Verbündete der AfD und keine Gegner. Zusammengefasst läßt sich feststellen, dass sich hier wieder unterschiedliche Bestandteile eines rechten Eineheitsbreis ein Scheingefecht liefern, egal ob schwarz-braune Populisten, grüne Pest aus dem früh-mittelalterlichen Orient oder kunterbunte-multi-kulti Gender-Wahnsinnige, die entgegen Vernunft und Fakten über sexuelle Vielfalt heucheln. Alle zusammen sind dem gegenwärtigen System mit seiner repressiven Ideolgie verpflichtet,  verneinen postfaktisch biologische Tatsachen und treten Grund und Menschenrechte gern mit Füssen.

Siehe u. a. auch auf dieser Webseite:

Unerträgliche Heuchelei von allen Seiten,

Gehirnwäsche und Psycho-Folter an Jungen ab 12 Jahren werden auf Staatskosten fortgesetzt

Flüchtlinge – Islamisierung – gesellschaftlicher Niedergang

Positionen zur Sexualpolitik – von K. Hartmann

Wie kognitive Verzerrung als Massenphänomen zur Gehirnwäsche führt

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Die Siegessäule und die Pädokeule

Stadtmagazin Siegessäule – Die „Berliner Pädo Debatte“ und ein unbequemer Zeitzeuge

Stadtmagazin „Siegessäule“ biedert sich an bei Sexualeugenikern

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 1

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 2

 

 

 


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