Wahnsinn trifft Methode (I)

Mancher Wahnsinn hat durchaus (politische) Methode; zum Beispiel wenn systemtragende unterbeschäftigte Adelsdamen einen antiemnazipatorischen sexualpessimistischen “Kinderschutz” zu ihrem Hobby erkoren haben und ständig die “Unschuld” in Gefahr sehen. So fordert die Regierungsberaterin Julia von Weiler vom berüchtigten Verein Innocence in Danger nun ein Smartphone-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Immer deutlicher zeigt sich bei solchen “Forderungen” im Kontext kommender weiterer Verschärfungen im Sexualstrafrecht. dass es nicht um einen grotesken “Schutz” von Kindern und Jugendlichen geht sondern ganz andere staatspolitische Interessen verfolgt werden. Mehr dazu im folgenden Bericht.

Hier wurde ja schon öfter auf die Tatsache verwiesen, dass es Kinder und Jugendliche selbst sind die jenes Material erstellen und verbreiten welches infolge verfassungswidriger Strafvorschriften wie 184b, 184c ,184d und 184e StGB mit Hexenjagden, Schauprozessen und menschenrechtsverletzenden Verurteilungen verfolgt wird. Die Justizopfer sind meist erwachsene Personen, die dieses als “Kinder– und Jugendpornographie” pönalisierten bildlichen oder filmischen Informationen gesehen und/oder besessen haben. Wie hier mehrfach berichtet werden auch Kinder und Jugendliche notfalls als “Täter” und “Opfer” in Personalunion in verschiedenen europäischen Staaten strafrechtlich verfolgt wenn dies infolge eintretender Strafmündigkeit möglich ist. Die entsprechenden Verweise auf die Artikel folgen wieder am Ende dieses Textes. Anders als in der deutschen Bananenrepublik mit einer Strafmündigkeit ab 14 Jahren können in anderen Staaten auch jüngere Kinder die “Bekanntschaft” mit der Staatsanwaltschaft machen. Da Kinder und Jugendliche die Strafgesetze meist nicht kennen wähnen sie sich einer Freiheit, die sie nach Willen des Gesetzgebers nicht haben. Die Verfügbarkeit digitaler Medien und vieler entsprechnder Plattformen im Netz ermöglichen, dass diese jungen Menschen etwas dokumentieren, dass sie laut Gesetz und systemtragender Ideolgie nicht haben, nämlich die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung. Dieser freie und offene Umgang mit der eigenen Sexualität  ruft natürlich sogenannte “Kinderschützer” auf den Plan die jetzt hysterisch “Alarm” schlagen und im Kontext mit bereits geplanten weiteren Gesetzesverschärfungen in diesem Bereich ein Smartphone-Verbot (mindestens?) für unter 14-jährige Personen fordern. Hier besteht natürlich ein tatsächlicher politischer Einfluss, denn die medial oft präsente Missbrauchskreische Julia von Weiler vom dubiosen Spendesammel-Verein “Innocence in Danger” ist auch Beraterin der Regierung im Auftrag der CDU/CSU-Fraktion. Es zeigt sich immer deutlicher, dass es hier nicht um “Kinderschutz” geht sondern andere dem Abbau von Grundrechten verpflichtete staatspolitische Ziele zur Festigung und Ausbau eines System eines totalitären Raubtierkapitalismus. Kinder und Jugendliche werden nach politischem Bedarf als “Täter”, “Opfer” oder völlig irrational auch beides zugleich instrumetalisiert. Anders als bei den selbst produzierten Bildern und Filmchen kann man ein Wort wie “ekelhaft” hier durchaus verwenden. Die politisch gleichgeschaltete Systempresse bewegt sich hier wie immer irgendwo zwischen untertäniger Hofberichterstattung und systemtreuer Propaganda. Die Berichte unterscheiden sich inhaltlich wieder einmal nicht und es wird streckenweise wortgleich “berichtet”. Eine kritische Auseinanderstzung findet in dieser “freien” Presse wie gewohnt nicht statt. Hier Auszüge aus unterschiedlichen Quellen:

 

 

“Die Fälle, bei denen sich Minderjährige pornografische Inhalte via Smartphone zuschicken, nehmen zu. (…) Nacktbilder von Gleichaltrigen zu verbreiten, kommt selbst bei Grundschülern nach Einschätzung von Experten schon vor. „Täter und Opfer werden immer jünger“, sagte Julia von Weiler, Internetexpertin im Fachbeirat des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dabei gehe es bereits um 9- bis 11-Jährige, die pornografische Bilder anschauten oder Selbstbefriedigungsvideos von Gleichaltrigen verbreiteten, so die Geschäftsführerin des Vereins Innocence in Danger. (…) Von Weiler fordert daher ein Smartphone-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. „So, wie wir Kinder vor Alkohol oder anderen Drogen schützen, sollten wir sie auch vor den Risiken einer zu frühen Smartphone-Nutzung schützen“, sagte sie. (…) Wenn Kinder unter 14 Jahren pornografische Bilder von Gleichaltrigen weitergeben, gilt das als Straftat. (…) Im Gegensatz zu Jugendlichen sind sie zwar vor dem Gesetz noch schuldunfähig, also nicht strafmündig. Dennoch muss die Polizei Ermittlungen aufnehmen – und dazu kommt es immer öfter (…) Seit jedes Kind ein Smartphone hat, werden auch die Tatverdächtigen immer jünger. Wir haben es inzwischen oft auch mit Grundschülern zu tun.“ (…)Die Ermittler seien inzwischen im Schnitt alle zwei Wochen in einer Schule, um dort einer solchen Anzeige nachzugehen. (…) Kommt es zur Anzeige, sprechen die Ermittler mit dem Opfer, werten dessen Handy aus, suchen denjenigen, der die Bilder oder Videos weiterverbreitet hat. In vielen Fällen gelingt das recht schnell. Dann sitzen da Grundschüler auf der Polizeiwache und müssen sich rechtfertigen (…) Mal wird das Jugendamt eingeschaltet, mal das Handy für ein paar Wochen eingezogen. Mehr geht bei kindlichen Tatverdächtigen nicht. (…) Grundsätzliche Zustimmung dazu kommt vom Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung: „Eine gesetzliche Altersbeschränkung für Smartphones wäre möglicherweise eine schnelle und vermeintlich einfache Lösung“, sagte Johannes Wilhelm Rörig unserer Redaktion. Sie löse aber nicht das Grundproblem des fehlenden Schutzes im Netz. Rörig will deswegen darüber diskutieren, „was sinnvolle Altersgrenzen für die Nutzung von Smartphones sind“ (…)”

 

Quellen/vollständige Texte:

ntv: Schutz vor Pornografie Smartphone-Verbot für Kinder gefordert

Frankfurter Allgemeine: Gegen Missbrauch : Smartphone-Verbot für Kinder unter 14?

Berliner Morgenpost: Kinderpornos in Klassen-Chats – Hilft ein Handy-Verbot?

 

Als Vorbereitung für die kommenden weiteren Verschärfungen im sogenannten Sexualstrafrecht schmeist man wieder einmal die Propagandamaschinerie an und treibt die “Missbrauchs”- und “Kinderporno”-Hysterie auf die Spitze. Der Verstand wird wie nicht anders zu erwarten gegen Wahnsinn mit Methode getauscht und mit irrationalem “Neusprech” Tatsachen durch absurde Ideologie ersetzt.  So schreibt man wie üblich von “Tätern” und “Opfern”, obwohl es weder das eine noch das andere real gibt. Offensichtlich entdecken Kinder schon recht früh, dass sie über so etwas wie Sexualität verfügen und das dies etwas durchaus angenehmes ist. Da sie weder das Strafgesetzbuch kennen noch darüber informiert sind, dass sie laut systemtragender Ideolgie weder über Sexualität verfügen noch darüber selbst bestimmen können falls sie doch eine haben sollten, entdecken sie diese unbefangen ohne sich oder andere damit zu schädigen. Dies ist in Abwesenheit von Gewalt und Zwang rational betrachtet auch gar nicht möglich. So entstehen dann auch Nacktbilder, die dann auch weitergereicht werden und so entsteht dann der in Unvereinbarkeit mit Grund- und Menschenrechten geschaffene Straftatbestand des Besitzes und der Verbreitung von “Kinderpornographie” sprich Darstellungen, die eine unerwünschte und politisch negierte sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit dokumentieren.  Dabei spricht man (notgedrungen) selbst 9 bis 11-jährigen die Fähigkeit zu sich selbst zu befriedigen. Hier zeigt sich dann schon die Verlogenheit der moralpanischen Pseudokinderschützer, wie die schreckliche Frau Weiler (vor dieser Frau würden Kinder Angst haben ; zweifelos) und die eigentlichen Absichten treten immer deutlicher zutage.  Der Vergleich mit dem Schutz vor Alkohol und anderen Drogen lässt dann keinen Zweifel mehr zu, denn Alkohol und Drogen aller Art kann man rational durchaus das Potenzial einer objektiven physischen Schädigung zuschreiben. Dies ist dann laut Frau von Weiler auch bei Sexualität (z. b. Selbstbefriedigung … hatten wir das nicht schon mal in früheren finsteren Zeiten?) der Fall und ebenso beim bloßen Betrachten derselben. Hier bricht sich dann neben der altbekannten Missbrauchsideologie auch der abgrundtiefe Sexualpessimismus der eifrig Spenden sammelnden Moralhysterikerin Julia von Weiler seine Bahn in den Abgrund des Irrsinns.  Damit sollte es eigentlich für jeden deutlich werden, dass es nicht darum geht Kinder und Jugendliche vor dem Risiko eines Schadens zu schützen sondern hier jegliches Sozialverhalten zu verhindern, welchem man eine sexuelle Note unterstellen könnte.  Hier liefern die Moralheuchler dann auch den Beweis für die Tatsache, dass die Staatsgewalt sozial- und sexuell frühzeitig emanzipierte Kinder und Jugendliche als systemgefährdende Risokofaktoren betrachtet. Daher schreckt man auch nicht davor zurück selbst den Kindern und Jugendlichen Schaden zuzufügen indem man ihre Privatsphäre gröblich missachtet und sie zur Polizei zerrt, wo sie dann ihre Intimitäten ausgebreitet werden.  Schließlich werden die Kinder ihrer Handys beraubt und das Jugendamt auf den Plan gerufen, welches dann zukünftig das systemkonforme Sozialverhalten überwachen wird.  Hier drängt sich die Frage auf, wer den die Kinder und Jugendlichen vor Kinderschützern, der Staatsgewalt, einigen Lehrer/innen und den eigenen Eltern schützt?  Offensichtlich bedauert man, dass man nicht bereits 10,11, oder zwölfjährige Kinder in den Knast stecken kann wie in den USA, Großbritanien oder der Schweiz.  Einer darf hier selbstverständlich nicht fehlen der Moralgroßinquisitor der Nation; Johannes Wilhelm Rörig. Er gibt seinen üblichen moralisch extra scharfen Senf dazu und schlägt inhaltlich den Bogen zu den kommenden neuen extra scharfen Strafgesetzen, die aktuell vor allem von der CDU/CSU-Reichstagsfraktion mit Druck vorangetreiben werden. Eine Beraterin dieser Fraktion im Parlament ist eben jene Julia von Weiler und so schließt sich der Kreis. Die Vorhaben der regierenden BRD-Blockparteien CDU/CSU mit der abgewrackten SPD im Schlepptau wären dann der draus folgende Wahnsinn mit Methode. Dies wird dann in einer Fortsetzung dieses Artikels behandelt werden.

Siehe hier unter anderem auch:

 

Ausbau des Gesinnungsstrafrechts – geplante Verschärfungen im Strafrecht nehmen Formen an

Wieder kein Kinderkram – Kinderporno Hysterie an Freiburger Schulen mit Folgen

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Vorbereitung für die nächste Gesetzesverschärfung? ARD-Report Mainz verbreitet Hysterie und Propaganda

Geplante Gesetzesverschärfungen: Propaganda gegen sexuelle Selbstbestimmung im Systemfernsehen

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Geplante Verschärfungen im Sexualstrafrecht – vermeintliche Kritik zwischen Anbiederung, Heuchelei und Demagogie …

Spitzelei und Zensur durch NSA, GCHQ und Google getarnt als vermeintlicher “Kampf” gegen “Kinderpornographie”

Das Lügenmärchen von der “kindlichen Unschuld” (I)

Das Lügenmärchen von der “kindlichen Unschuld” (II)

Des Wahnsinns fette Beute…

Missbrauchsmythos, Kinderschänderwahn und die Folgen…

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Skrupellose Hexenjäger: Systempresse bietet wieder Propagandaplattform

Auch kein Kinderkram…

Nichts ist unbeliebter als die Wahrheit

Schaurige Bilderstürmer – Systempresse macht wieder Propaganda für Hexenjäger

Schweiz: Immer mehr Kinder und Jugendliche werden zu “Sexualstraftätern”….

Die spinnen die Dänen – Jugendliche werden Opfer einer Hexenjagd wegen “Verbreitung von Jugendpornographie”

Kein Kinderkram…

“Kinderporno”- Hysterie an schweizer Schulen

Viel Hokuspokus und der Kinderpornoparagraph – GiGi-Nr.52

“Lex Edathy” – Die Folgen eines Gesinnungsstrafrechts – Ein Beispiel

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke )

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie II – Das Konstrukt der Schädlichkeit von Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke)

Der alltägliche Bildersturm (II) und pseudowissenschaftliche Propaganda…

 

u. a. m.

 

 

 

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1 Kommentar zu “Wahnsinn trifft Methode (I)”
  1. Ich finde die genannten Strafverschärfungen völlig in Ordnung. Damit reizt der Staat zum Widerstand, fördert die Politikverdrossenheit, und macht sich in den Augen der Verfolgten lächerlich. Das ist zu begrüßen. Vor allem das Handyverbot für unter 14 Jährige müßte ien handyverbot füt unter 18 Jährige werden, um das Maß der Idiotie voll zu machen. Merke: Jedwede Beschränkung von Freiheiten fördert immer den Widerstand! Also nur zu!

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