Wenn eine “Hexe” dem Scheiterhaufen entkommt…

…ist die Systempresse wenig begeistert und spricht dann von einem “Feispruch zweiter Klasse” um zu suggerieren, dass diese doch “schuldig” und lediglich die Willkür des Hexentribunals nicht ausreichte um diesen “Volkschädling” der “verdienten Strafe” zuzuführen. Es ging hier wieder einmal um den Besitz bzw. das Anschauen von Darstellungen sexueller Selbstbestimmung(sfähigkeit) “minderjähriger” Personen (“Kinder– und Jugendpornographie“) Auslöser für diesen Hexenprozess waren zwei Fotos, von denen eins bereits gelöscht war. Mehr zu diesem Irrsinn im folgenden Artikel.

Es ist eigentlich kein Wunder, dass es laut staatlicher Propaganda verbreitet durch die Systemmedien immer mehr (*kreisch*) “Kinderpornographie” im Internet geben soll, denn infolge stetiger Gesetzesverschärfungen mutieren schließlich immer mehr bildliche und filmische Darstellungen, die keinerlei sexuellen Bezug aufweisen zur pönalisierten “Kinder- und Jugendpornographie”. Seit der letzten Verschärfung können nach “Geschmack” der Strafjustiz auch Bilder von bekledeiteten jung aussehenden Menschen, die auf unbestimmte Art “posieren” zur illegalen “Pornographie” erklärt werden. So werden zunehmend Alltasbilder zu potenzieller “Kinder- und Jugendpornographie”. Erneute Pläne zu Verschärfung, der bereits in ihren ursprünglichen Versionen grundgesetzwidrigen Strafbestimmmungen (wie: 184b, 184c ,184d und 184e StGB.) setzen diesen politisch gewollten Prozess fort. Im vorliegenden Fall arbeitete die Staatsgewalt mit den üblichen menschenrechtsverletzenden Mitteln einer Hexenjagd;  sprich Wohnungsschändung (“Hausdurchsuchung”), Raub persönlicher Gegenstände und Einleitung eines Strafverfahrens mit Hexentribunal vor einem Amtsgericht. Die politisch gleichgeschaltete Systempresse berichtete unter anderem wie folgt:

 

Weil Kinderpornos auf seinem Computer gefunden wurden, landete ein 27-Jähriger vor dem Amtsgericht. Er verließ es, ohne verurteilt zu werden – eine Schuld konnte ihm nicht eindeutig nachgewiesen werden. Eine Institution in den USA hatte 2017 die deutsche Polizei auf einen Computer im westlichen Landkreis aufmerksam gemacht. Unter der IP-Adresse des Rechners war ein kinderpornografisches Bild hochgeladen worden. Die Polizei beschlagnahmte den Rechner und lud den Sohn des Hauses, einen 27-Jährigen zur Vernehmung vor. Dabei musste der 27-Jährige auch sein Handy abliefern. Darauf wurde dann ein weiteres einschlägiges Bild entdeckt. Das Foto war zwar bereits gelöscht worden, ein Experte konnte es aber wiederherstellen. Der Staatsanwalt war von der Schuld des 27-Jährigen überzeugt und beantragte, ihn zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe zu verurteilen. Doch der Richter schloss sich dem Antrag des Verteidigers an und sprach den Angeklagten frei. Denn der Laptop auf dem das eine kinderpornografische Bild entdeckt worden war, war zwar von der Polizei im Zimmer des 27-Jährigen gefunden worden. Der Computer stand aber der gesamten vierköpfigen Familie mit zwei männlichen Mitgliedern zur Verfügung. (…) Auch Freunde der Schwester hätten den Laptop nutzen können. Wann das Foto auf das Handy des Angeklagten gekommen war, konnte nicht geklärt werden, (…) da der Angeklagte angab, er habe das Mobiltelefon 2017 über mehrere Wochen an einen Freund verliehen. Auch Familienmitglieder hätten es benutzt. Für den Richter stand letztlich fest, trotz erheblicher Verdachtsmomente gibt es keinen Tatnachweis (…)

 

Quelle/vollständiger Text: Merkur.de: Kinderpornos: Freispruch zweiter Klasse

 

Wieder einmal versuchte eine Anklagebehörde einen Menschen für den Inhalt bildlicher Darstellungen strafrechtlich verantwortlich zu machen (bei Fotos aus dem 2. Weltkriege wäre ein Betrachter nach diesem “Rechtsprinzip” ein “Kriegsverbrecher” )und ein mit rechtsstaatlichen Prinzipien unvereinbares Täter– und Gesinnungsstrafrecht anzuwenden.  Die Staatsanwaltschaft scheiterte überraschender weise, weil es dem Gericht offensichtlich nicht möglich war eindeutig eine Person die politisch unerwünschte Gesinnung zuordnen zu können. Dabei fällt es schon auf, dass man eine derartige Gesinnung auschließlich bei männlichen Familienmitgliedern und Freunden vermutet. Weibliche Personen schließt man also allein wegen ihres Geschlechts hier als “Täter” aus – eine interessante “Rechtsauffassung”. Hierbei muss man sich stets vor Augen führen, dass man dieses Inquisitionsgericht wegen zweier Fotos veranstaltete, deren eigentlicher Inhalt von der Systempresse nicht erwähnt wird und somit (wahrscheinlich gewollt) dem Kopfkino des Lesers überlassen  bleibt. Wieder einmal scheinen hier übereifrige Hexenjäger aus den USA am Werk gewesen  zu sein, die ja gern auch deutsche Behörden und ihre Hexenjäger mit Pensionsanspruch über vermeintliche “Kinderpornographie” im Netz informieren . Nun liegt der Urprung der ebenso grotesken wie menschenrechtswidrigen Gesetzgebung in diesem Bereich beim “Großen Bruder” des globalen Raubtierkapitalismus.  So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach US-Diktat auch die hiesigen Unrechtsgesetze immer mehr dem US-Vorbild angeglichen werden und so auch Alltagbilder immer mehr zur illegalen “Kinder- bzw. Jugendpornographie” erklärt werden können insofern man dem Betrachter staatspolitisch nicht erwünschte “sexuelle Motive” dabei unterstellt.  So “melden” dann dubiose Privatorganistionen mit staatlichem Auftrag wie das “National Center for Missing & Exploited Children” dann auch mal gern ein Bild einer Sportveranstalung bei der ein Junge zu sehen ist, dem vermutlich infolge sportlicher Aktivität die Hose geringfügig verrutscht war und löst so in der deutschen Bananenrepublik eine gnadenlose Hexenjagd aus.  Es ging also um zwei Bilder unbekannten Inhalts, wahrscheinlich sogenannte Posing – oder FKK-Bilder und die Hexenjäger der Staatsanwaltschaft fordern eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung. Über mögliche “Auflagen”, wie eine Zwangsgehinrwäsche kann man nur spekulieren. Bei Verurteilungen sind deratige zusätzlich menschenrechtsverletzende Maßnahmen inzwischen Standard . Mann kann dann einmal hochrechnen wie ein Strafantrag bzw. eine Verurteilung heutzutage aussieht, wenn es sich um tausende oder zehntausende Bilder und Videos handelt, denn in digitalen Zeiten sind dies äußerst realistische Zahlen. Handelt es sich zudem noch um Darstellungen, die tatsächlich freiwillige, selbstbestimmte  und gewaltfreie sexuelle Handlungen von Personen die jünger als 18 Jahre sind oder so aussehen als wären sie es kann an sich vorstellen, dass hier Knaststrafen verhängt werden für die man eine halbe Stadt krankenhausreif prügeln müsste um auch nur in die Nähe eines solchen Strafmaßes zu kommen.  Hier zeigt sich dann in aller Deutlichkeit, dass es sich um politische Prozesse handelt, die sich weit ausserhalb rechtsstaatlicher Zustände und menschrechtlicher Grundlagen abspielen.  In diesem Fall kann man sich tatsächlich bei dem vorsitzenden Richter bedanken, dass er das Spiel der Staatsanwaltschaft nicht mitspielte und den Angeklagten frei sprach. So etwas hat in der heutigen Zeit Seltenheitswert, denn jeder Richter, der bei diesem einen Freispruch verkündet muss mindestens mit der Missgunst der Kollegen rechnen.

Siehe unter anderem auch:

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

 

Wieder kein Kinderkram – Kinderporno Hysterie an Freiburger Schulen mit Folgen

Auch kein Kinderkram…

Nichts ist unbeliebter als die Wahrheit

Schaurige Bilderstürmer – Systempresse macht wieder Propaganda für Hexenjäger

Schweiz: Immer mehr Kinder und Jugendliche werden zu “Sexualstraftätern”….

Die spinnen die Dänen – Jugendliche werden Opfer einer Hexenjagd wegen “Verbreitung von Jugendpornographie”

Kein Kinderkram…

“Kinderporno”- Hysterie an schweizer Schulen

Aus dem Sommerloch: Wer im Glashaus sitzt….

BRD Gesinnungsstrafrecht: Wenn ein Aufklärungsfilm zur “Kinderpornographie” mutiert

Heuchelei und Lügen für Alle

Unerträgliche Heuchelei von allen Seiten,

Wenn Vernunft und Wahrheit auf der Strecke bleiben…

Das Lügenmärchen von der “kindlichen Unschuld” (II)

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Und nach dem Raubzug folgt die Inquisition…

Und noch einmal – Hexenjäger auf Raubzug

Blick auf einen „schlimmen Menschen“ – Der Hexenjäger von Siegburg

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke )

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie II – Das Konstrukt der Schädlichkeit von Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke)

Der alltägliche Bildersturm (II) und pseudowissenschaftliche Propaganda…

Der alltägliche Bildersturm….

Viel Hokuspokus und der Kinderpornoparagraph – GiGi-Nr.52

“Lex Edathy” – Die Folgen eines Gesinnungsstrafrechts – Ein Beispiel

Hexenprozesse, Justizverbrechen und ein Phantom im Dienste der Staatsraison

Skrupellose Hexenjäger: Systempresse bietet wieder Propagandaplattform

u. v. a. m.

 

 

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