Winterpause beendet und Geschäftsmodell Opferkult

Die Winterpause 2018/2019 ist beendet. Das Geschäftsmodell ist alles andere als neu aber immer hilfreich für die herrschende Klassse wenn es darum geht die Stimmung der Bevölkerung weiter auf dem gewünschten politischen Kurs der Zersetzung von Grund- und Menschenrechten zugunsten eines globalen raubtierkapitalistischen totalitären Systems zu halten. Die nächsten verfassungswidrigen Verschärfungen im Sexualstrafrecht sind bereits geplant aber manchem scheint das nicht zu reichen. So gründet man dann einen Verein und betreibt mit Euro-Zeichen in den Augen einen verlogenen Opferkult, der an Impertinenz kaum zu überbieten ist wie das folgende Beispiel zeigt.

Es geht hier natürlich wieder um die mit Grund- und Menschenrechten unvereinbaren Strafgesetze wie §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c ,184d und 184e StGB, welche sebstbestimmte, einverständltiche und gewaltfreie sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern sowie mit Einschränkungen Jugendlichen unter inzwischen erhebliche Strafen stellt. Infolge zahlreicher Verschärfungen in diesem Bereich sind längst auch Handlungen ohne sexuellen Bezug als “sexueller Missbrauch von Kindern” erfasst, so dass z. B. bereits Gespräche über Themen mit sexuellen Bezug nach Gutdünken der Strafjustiz als solcher gewertet und verurteilt werden können. Hierdurch etabliert man nach politischen Zielvorgaben ein mit einem Rechtsstaat nicht zu vereinbarendes Täter– und Gesinnungsstrafrecht. Nach der letzten Verschärfung beträgt die Verjährungsfrist mittlerweile 30 Jahre, welche erst beginnen, wenn das vermeintliche “Opfer” seinen 18. Geburtstag hinter sich hatte. Unter diesen Bedingungen hat jetzt ein Mann namens Markus Diegmann seinen angeblichen “Opferstatus” zum Beruf gemacht und mit der Hoffnung auf reichlich Spendengelder einen Verein gegründet, der gans im Sinne staatspolitischer Wunschvorstellungen Lügen und Propaganda verbreitet. Ebenso wurde eine medienwirksam eine Petition gestartet, welche fordert, dass “Straftaten nach den oben aufgezählten “Missbrauchparagraphen” gar nicht mehr verjähren sollen Hier einige Auszüge im Orginalwortlaut des Berufsopfervereins “Tour41 e.V“.:

 

 

“Mein Name ist Markus und ich bin Betroffener sexuellen Missbrauchs (…) in der Kindheit. Die Täter wurden nie bestraft, denn für den sexuellen Missbrauch von Kindern gelten die gleichen Verjährungsvorschriften wie für einen Wohnungseinbruchdiebstahl. Der Missbrauch an Kindern darf nicht verjähren! Aus diesem Grund habe ich diese Petition gestartet und fordere, dass die Verjährungsfrist abgeschafft wird. Wer als Kind oder Jugendlicher Opfer von sexuellem Missbrauch wird, ist voller Angst, Scham- und Schuldgefühle. (…) Häufig kommen die Täter aus dem direkten sozialen Umfeld, die Kinder und Jugendlichen sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Sie können das Geschehen nicht einordnen und sehen oft keine andere Möglichkeit, als das Unvorstellbare schweigend zu ertragen. Viele Betroffene haben erst viel später im Erwachsenenalter die Kraft eine Anzeige zu machen. Kommt es nach langer Zeit zur Anzeige, ist der Beweis in den meisten Fällen generell schon schwer zu führen. Die Verjährungsfrist ist hier ein unnötiges und nicht hinnehmbares Hindernis. Ist die Tat verjährt, haben die Betroffenen keine Handhabe. (…) Die Täter können unbehelligt weitermachen! Sexueller Missbrauch in der Kindheit kann für die Opfer unterschiedliche Folgen haben. Das Trauma und die daraus resultierenden Traumafolgestörungen sind vielfältig. Eine tickende Zeitbombe im Inneren, die unentdeckt und unbehandelt als chronisch komplexes Trauma ihre zerstörerische Wirkung entfaltet und ein normales Leben schwer bis unmöglich macht. Seit fünf Jahren versuche ich einen Therapieplatz zur Behandlung chronisch komplexer Trauma zu bekommen. Ich bin erwerbsunfähig und bekomme nicht die Hilfe, um wieder ein normales Leben führen zu können. Die Täter genießen zufrieden ihren Passionsabend, genießen Weihnachten, Urlaubsreisen und Wohlstand. Das ist keine Gerechtigkeit! (…) Die Zahl „41“ steht für durchschnittlich 41 angezeigte Fälle von Kindesmissbrauch pro Tag in Deutschland! Die Dunkelziffer liegt bis zu 20 mal höher! (…)1.000.000 Unterschriften zur Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Kindesmissbrauch zu sammeln ist neben unserem Einsatz für Betroffene und Angehörige; für eine Kultur des Hinsehens und Hinhörens und Projekte zur Prävention, eines unserer Ziele. Dies ist nur dank freiwillig aktiver Unterschriftensammler zu erreichen. Bitte unterstützen Sie uns dabei: (…) Offizielle Statistiken wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) berichten jährlich von mehr als 14.000 Kindern in Deutschland, die Opfer von sexuellem Missbrauch werden. Drei Viertel der Opfer sind weiblich. Nationale und internationale Dunkelfeldstudien (Befragungen, die die stattgefundenen, aber nicht angezeigten Delikte erfassen) berichten, dass 15-30% aller Mädchen und 5-15% der Jungen in ihrer Kindheit Opfer von sexuellem Missbrauch werden. Mädchen sind demnach bis zu dreimal häufiger betroffen als Jungen.

 

Quellen/vollständige Texte:

Change.org: Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch an Kindern!

Tour41 e.V. – Gegen Kindesmissbrauch

 

Hier präsentiert sich Herr Diegmann als “Opfer” “sexuellen Missbrauchs” entsprechend der oben genannten und kurz erläuterten Strafbestimmungen. Ob es sich hier politisch unerwünschte einverständlich-selbstbestimmte sexuelle Jugenderlebnisse handelt oder um tatsächliche Gewalttaten, die auch in Abwesenheit der der zitierten verfassungswidrigen Strafparagraphen strafbar wären bleibt hier völlig im Dunkeln. Somit liegt es hier sehr nahe, dass es sich um Berufsopfertunm handelt im wahrsten Sinne des Wortes, denn es geht offenkundig vor allem um Gelderwerb. Gleich auf der Startseite dieses dubiosen Vereins springt einem die Aufforderung zu Geldspenden ins Auge und läßt somit den eigentlichen Vereinszweck auf den ersten Blick deutlich zutage treten. Mit dem üblich verlogen-pseudoemotionalen Gesülze macht Herr Diegmann dann Werbung und versucht eine scheinheilige “Petition” zu begründen. Es sei hier noch erwähnt, dass bei einem Wohnungseinbruch in Kombination mit Diebstahl oder gar Raub tatsächlich ein messbarer Schaden sachlicher und menschlicher Art entsteht hingegen selbstberstimmte und einverständliche Sexualität wie sie in den oben aufgezählten “Missbrauchparagraphen” kriminalisiert wird niemanden schädigt und der Schaden erst durch die menschenrechtsverletzende strafrechtliche Verfolgung eintritt. Es ist dann auch die hier zugrundeliegende irrationale Norm und die verheuchelte gesellschaftliche Ächtung generationsübergreifender Sexualkontakte bzw. sexuell konnotierter Sozialkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen, den betroffenen Personen Dinge wie “Scham-” oder “Schuldgefühle” zu vermitteln. Im übrigen dienen solche Behauptungen lediglich der emotional-moralischen Hysterisierung um jegliche Sachlichkeit vermeiden zu können. Zudem wissen ältere Kinder und Jugendliche in der Regel sehr genau was sie wollen und was nicht und können sich ebenso effektiv gegen unerwünschte Handlungen wehren.  Selbstverständlich sind heutzutage bereits jüngere Kinder so gut über Sexualität informiert, dass solche Dinge mit Sicherheit unmittelbar richtig einordnen können . Nicht zuletzt verfügen auch Kinder und Jugendliche über die biologisch angelegte Sexualfunktion und haben durch entsprechende Interessen, die nun kaum als “Unvorstellbar” zu bezeichnen sind.  Wie üblich darf natürlich der verlogene Sermon einer “Traumatiserung” vermeintlicher “Opfer” nicht fehlen.  Dies ist kompletter Bullshit, denn niemand wird durch eine gewollte Befriedigung sexueller Bedürfnisse “traumatisert” unabhängig vom Lebensalter, wobei diese Bedürfnisse bei älteren Kindern und Jugendlichen sicher stärker (biologisch) ausgeprägt sind als bei älteren Menschen. Man stelle sich nun einmal vor, dass sich ein oder eine vom Leben frustrierte(r) 69-Jährige(r) mit der Hoffnung auf  finanziellen”Schadensersatz” noch an einer 96-jährigen Person im Altersheim juristisch vergehen möchte und diese vor ein Straftribunal zitieren kann – eine äußerst groteske Vorstellung. Offensichtlich versucht hier wieder jemand sein Berufsopfertum mit schrägen komplexen Traum(a)phanatsien zu rechtfertigen und greift zu aberwitzig aufgeblasenen Wortschöpfungen und Formulierungskünsten, die einer gewissen Komik nicht entbehren.  So wird hier einmal wieder versucht alles Pech im Leben, eigenes Versagen und ähnliches dem vermeintlichen “sexuellen Missbrauch” in der Kindheit zuzuschreiben um sich so selbst aus der Verantwortung zu nehmen. Tatsächlich fürs Leben in vielfacher Hinsicht geschädigt sind die eigentlichen Opfer – nämlich die Justizopfer infolge der oben genannten grund- und menschenrechtswidrigen Straparagraphen, welche durch strafrechtliche Verfolgung sprich Hexenjagd, Wohungsschändung inklusive Raub privater Gegesntände, Schauprozess und Einkerkerung für viele Jahre (ggf. bis zum physischen Ableben) bis zur Vernichtung aus politischen Motiven durch die Staatsgewalt geschädigt werden einschließlich des finanziellen Ruins und der vollständigen Existenzvernichtung. Alles letztlich eine Folge einer politisch unerwünschten Form der grundgesetzlich garantierten freien Persönlichkeitsentfaltung ohne Schädigung einer anderer Person. Hier genießt niemand mehr Urlaub oder erst recht keinen Wohlstand.  (Was soll ein “Passionsabend” sein? – klingt nach religiöser Verblendung für Religioten) Nun trägt ja auch die systemtragende Missbrauchsideologie deutliche Züge einer Zusatz- oder Ersatzrelgion, denn hier wird schließlich auch an Dinge geglaubt, die nicht existieren und Realität und Fakten ausgeblendet und verleugnet.  Schließlich darf wie meist auch eine zurechtgebogene “Kriminalstatistik” nicht fehlen um ordentlich Moralpanik zu schüren und die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Diese Statistik listet übrigens die reinen Strafanzeigen und sagt nichts darüber aus, ob es zu einem Ermittlungsverfahren gekommen ist, ob dieses eingestellt wurde, ob es zu einem Hauptverfahren mit Verurteilung kam oder doch ein Freispruch erfolgte. Infolge des allgemeinen (gezielt medial erzeugten) (Massen)Phänomens der Moralhysterie werden  auf diesem Gebiet schnell und ohne konkretes Wissen Anzeigen erstattet, die oftmals selbst bei der bestehenden Gesetzeslage infolge offenkundiger Absurdität nicht weiter verfolgt werden. Natürlich muss hier auch berücksichtigt werden, dass infolge der vielfach verschärften Gesetzeslage auch bereits eine reine Unterhaltung mit einer Person unter 14 Jahre zu dem Vorwurf des “sexuellen Missbrauchs” nach § 176 StGb  führen kann. Eine mit viel Phantasie erfundene “Dunkelziffer”  wird wie üblich auch präsentiert und möchte uns 820 “sexuelle Missbräuche von Kindern” täglich suggerieren – kreisch – Moralpanik. Hier fragt sich, ob es in diesem Land dafür überhaupt ausreichend Kinder gibt? Aber das wird den Berufsopfern und Missbrauchskreischen letztlich auch egal sein – hauptsache die Spendenkasse klingelt.

Siehe hier unter anderem auch:

Missbrauchshysterie – Hotels als neue “Gefahr” für “kindliche Unschuld” oder…

 

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

Ausbau des Gesinnungsstrafrechts – geplante Verschärfungen im Strafrecht nehmen Formen an

Heuchelei und Lügen für Alle

Zwischen erneuter Verschärfung und Status Quo – “Reformkommission Sexualstrafrecht” übergibt Abschlussbericht – Teil I

Zwischen erneuter Verschärfung und Status Quo – Reformkommission Sexualstrafrecht übergibt Abschlussbericht – Teil 2

Jugendsch(m)utz.net: Zensur und Denunziantentum mit Folgen

Ein kleines Beispiel für das Gesinnungssexualstrafrecht der BRD

Dumm, Dümmer, Dummvolk

Missbrauchsmythos, Kinderschänderwahn und die Folgen…

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Des Wahnsinns fette Beute…

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Der Fall Rainer B. – Eine Justizphantasie oder doch versuchter Justizmord? – Ein aktueller Nachtrag

und andere mehr

 

 

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