Das Landgericht Limburg verurteilt “Elysium” – Betreiber zu langen Knaststrafen…

…und begeht damit objektiv eine schwere Menschenrechtsverletzung. Die Verteidiger legten Revision ein. Somit sind die Urteile nicht rechtskräftig. Wie hier in vielen Artikeln berichtet war die TOR-Netzwerk – Platttform ein Online-Projekt, welche in den Jahren 2016 und 2017 Darstellungen sexueller Selbstbestimmungs(fähigkeit) (“Kinder- und Jugendpornographie”) ohne Profitabsichten dokumentierte und somit der Informationsfreiheit als Teil des Grund- und Menschenrechts der Meinungsfreiheit eine Möglichkeit der Verwirklichung bot. Trotz eines (wie berichtet) teilweise absurden und lächerlich verheuchelten Verhaltens der jetzt verurteilten Männer, die dazu beitrugen diesen politischen Schauprozess zu einer Justizposse am Rande einer Komödie mutieren zu lassen, bleiben sie im Ergebnis trotzdem Opfer der Justiz auch wenn sie sich durch ihr Verhalten nicht gerade als sympathische Zeitgenossen entpuppt haben. Weitere Details im nachfolgenden Bericht.

Trotz teileweise fragwürdiger Hintergründe und im Falle eines Veruteilten möglicherweise tatsächlicher Gewalthandlungen beruht auch diese Verurteilung auf den bekannten immerlgeichen verfassungswidrigen Strafgesetzen aus dem dem Katalog des 13. Abschnits des StGB’s (§§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c ,184d und 184e StGB). Daher werden auch hier im Kern Menschen für Inhalte verantortlich gemacht, die lediglichj wahrgenommen, besessen und weitergegeben haben. Das bedeutet, dass selbst wenn es sich um Gewaltdarstellungen handeln sollte einer Betrachtung derselben bzw. ihr Besitz in einem Rechtsstaat keine strafrechtliche Verfolgung rechtfertigen dürfte. Nach dieser Logik wäre jemand der eine DVD mit einer Kriegsdokumetation besitzt und diese auch verleiht ein Kriegsverbrecher und müsste entsprechend verurteilt werden. Hier zeigt sich dann die ganze Absurdität einer Gesetzgebung, die eigene politische Ziele verfolgt, die mit einem vermeintlichen “Schutz” von Kindern und Jugendlichen nichts zu tun hat. Zudem zeigen die allermeisten inkriminierten Bilder und Videos einvernehmliche, freiwillige und gewaltfreie generatiosnübergreifende Sexualkontakte. Infolge der technischen Möglichkeiten ertsellen heute oftmals Kinder und Jugendliche selbst und in Unkenntnis der “Rechtslage” pornographisches Material und dokumetieren so eine Selbstbestimmungsfähigkeit, die sie laut der Gesetze und einer systemtragenden Ideolgie nicht haben (dürfen). Infolge der letzten Gesetzesverschärfungen auf diesem Gebiet fallen auch reine Aktdarstellungen tatsächlicher oder vermeintlicher “Minderjähriger” unter die oben genannten menschenrechtswidrigen Strafbestimmungen. So kann man in etwa ermessen was insgesamt auf der einstigen Plattform im sogenannten “Darknet” tatsächlich verbreitet wurde. Die Systempresse/Systemmedien erfüllen ihren Propagandaauftrag mit der üblichen Hofberichterstattung. Hier einige Beispiele dieser “Berichterstattung” in Auszügen:

 

“Im Prozess um die Kinderpornoplattform “Elysium” hat das Limburger Landgericht die vier Angeklagten zu langen Haftstrafen verurteilt. Die höchste Strafe erhielt ein 63-Jähriger. Er wurde zu fast zehn Jahren Haft verurteilt – zudem verhängte das Gericht Sicherungsverwahrung. (…) Um kurz nach 12 Uhr sprachen die Richter das Urteil: Demnach muss der 41-jährige Frank M. aus dem Kreis Limburg-Weilburg für acht Jahre in Haft. Er betrieb den Server für die im Juni 2017 geschlossene Kinderporno-Plattform an seinem Wohnort. (…) Zwei weitere Angeklagte aus Baden-Württemberg, der 57-jährige Bernd M. und der 58-jährige Joachim P., erhielten Haftstrafen in Höhe von drei Jahren und zehn Monaten beziehungsweise sechs Jahren und sechs Monaten. Der 58-Jährige gilt als Gründer der Plattform. Verurteilt wurden die Angeklagten unter anderem wegen des bandenmäßigen öffentlichen Zugänglichmachens sowie des Besitzes von Kinderpornografie. Sie sollen laut Gericht auch bei der Vorgängerplattform “The Giftbox Exchange” mit zeitweise über 67.000 Nutzern aktiv gewesen sein. “Elysium” hatte weltweit mehr als 111.000 Nutzerkonten. Ermittler schalteten “Elysium” im Juni 2017 ab. Das Gericht folgte bei der Strafzumessung im Kern dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die Haftstrafen zwischen knapp vier und neun Jahren sowie die Sicherungsverwahrung für den betreffenden Angeklagten verlangt hatte. Die Verteidigung plädierte teils auf Freisprüche sowie mildere Strafen und forderte, von Sicherungsverwahrung abzusehen. Die zum Teil höheren Strafen begründete das Gericht damit, dass es den Unrechtsgehalt des Betriebes der beiden Plattformen im Hinblick auf deren Ausmaß höher bewertet. “Elysium” ist die größte Kinderporno-Plattform im Darknet, die deutsche Ermittler bisher ausheben konnten. Auf der Seite wurden tausende Dateien geteilt, die den Missbrauch von Kindern zeigen (…) Der Prozess fand vor dem Landgericht Limburg statt (…) Dort hatte er den Server der Plattform in seiner Kfz-Werkstatt stehen. Die Ermittlungen zu “Elysium” sind noch nicht abgeschlossen. Es wird weiter nach Tätern gesucht, die auf der Plattform aktiv waren. Die Anonymität des Darknets erschwert die Ermittlungen. Viele Fälle wurden an Behörden im Ausland abgegeben, die Nutzer von “Elysium” kamen aus der ganzen Welt. (…) Am Schluss wendet sich der Vorsitzende Richter noch einmal an alle vier Angeklagten. Hinter jedem einzelnen Bild, sagt Richter Marco Schneider, hinter jedem einzelnen Video stehe der Missbrauch eines Kindes. “Zu sagen, wir haben doch nur Bilder geguckt, ist eine Bagatellisierung, die im Zusammenhang mit Kinderpornografie nichts zu suchen hat.” (….) Nach Überzeugung der Strafkammer hatten die vier Männer gemeinsam Elysium betrieben. Die Darknet-Plattform war zwischen Dezember 2016 und Juni 2017 online. Es war die erste von Deutschen betriebene Plattform zum Tausch von Kinderpornografie, die jemals aufflog – und eine der größten weltweit. (…) Erst durch einen Programmierfehler des Kfz-Meisters aus Hessen, durch den eine Lücke im sonst so dichten Darknet entstanden war, flog die Plattform überhaupt auf. (…) Die Verteidiger aller Angeklagten kündigten an, das Urteil vom Bundesgerichtshof überprüfen zu lassen.

 

Quellen/vollständige Texte:

HR/Hessenschau: Elysium-Prozess Hohe Haftstrafen für Betreiber von Kinderporno-Plattform

Spiegel-Online: Urteil gegen “Elysium”-Betreiber Administratoren des Abgrunds

Süddeutsche Zeitung: Elysium-Prozess endet mit langen Haftstrafen für Plattform-Betreiber

 

Ohne Frage zeigten sich die Angeklagten und jetzigen Justizopfer als rückgratlose Gesellen und biederten sich derart an, dass es der zuständigen Strafkammer des Landgerichts Limburg nicht schwerfiel dies als Heuchelei zu durchschauen, Statt sich als Opfer politischer Verfolgung und einer Folge von erheblichen Menschenrechtsverletzungen darzustellen und ihr Handeln politisch zu rechtfertigen präsentiert man groteske Geschichten von “braven gesetzestreuen Bürger” , der eigentlich ganz im Ungeist der systemimmanenten Missbrauchideologie eigentlich die Verbreitung von “Kinder- und Jugendpornographie” “bekämpfen” wollte und macht sich so derart lächerlich, dass dieser Hexenprozess nun tatsächlich zur Komödie mutierte. Weitere Details dazu und zu dem Verlauf dieses Verfahrens mit seiner Vorgeschichte können den Verlinkungen am Ende dieses Artikels entnommen werden.  Trotz dieser Umstände verbleibt unterm Strich wieder einmal die menschenrechtsverletzende Anwendung eines mit rechtsstaatlichen Prinzipien unvereinbaren politisch motivierten Täter– und Gesinnungsstrafrecht. Besonders bemerkenswert ist hier noch die Tatsache, dass die verurteilende Kammer zum Teil über die bereits hohen Strafanträge der Staatsanwaltschaft hinausging. Offensichtlich war hier der Drang und der Vernichtungswillen als Verletzer von grundlegenden Menschenrechten besonders ausgeprägt um hier so viel Schaden anzurichten wie möglich. Das Handeln von Staatsanwaltschaft und Justiz ist dann auch die einzige Aktivtät in dieser Sache, die den Begriff Unrechtsgehalt verdient. Es darf natürlich nicht der Hinweis fehlen, dass die Verfolgung potenzieller Justizopfer noch nicht beendet ist und weiter nach den Nutzern des Online-Angebots im TOR-Netzwerk gefahndet wird in der Hoffung noch möglichst viele Hexen zur Strecke zu bringen. Hier kündigt man sogar voller Inbrunst eine internationale Hexenjagd an und träumt am besten von zehntausenden von Opfern. Begonnen hatte alles mit Wohungsschändungen (Hausdurchsuchuchungen)  eines Sondereinsatzkommandos & Blendgranaten in einer Autowerkstatt. Es war letztlich die eigene “Schusseligkeit”, die dazu führte, dass die Hexenjäger einen beachtlichen “Erfolg” verbuchen konnten, indem sie direkt zur passenden IP-Adresse geführt wurden. Im TOR-Netzwwerk (“Darknet”) ist es äußerst schwierig bis unmöglich die Nutzer dieses Netzwerks zu ermitteln. Bisher sind in diesem Zusammenhang auch keine weiteren Ermittlungen bekannt geworden. Möge es auch so bleiben um weiteren menschlichen Schaden abzuwenden. Natürlich dürfen die üblichen propgandistischen Lügentiraden seitens des sogenannten Richters, Marco Schneider, nicht fehlen.  Hier schlägt dieser ordentlich zu, dass die Kreuze wieder Haken schlagen und einem “braun” vor Augen wird. Wie oben beschrieben zeigen derartige inkriminierte Bilder und Filme soweit sie überhaupt Sexualität abbilden in der Regel einverständliche, selbstbestimmte und gewaltfreie Sexualität, die allerdings infolge der zitierten Unrechtsparagraphen tatsächlich als “Missbrauch” diffamiert werden. Hier ist dann der “schreckliche” “Selbstmissbrauch” vor der Kamera eingeschlossen. Völlig grotesk dann die Behaüptung, dass das Betrachten bon Bildern/Videos sprich die bloße Aufnahme von Informationen in Sachen sogenannter “Kinderpornographie” eine Bagatellisierung darstelle. Echte Darstellungen von Gewalt, die jedes Kind in diversen Medien tagtäglich völlig legal anschauen kann ist dann offensichtlich völlig egal. Hier zeigt sich dann in aller Deutlichkeit, dass es hier um rein repressive und grundrechtezersetzende staatpolitische Ziielsetzungen und Motive geht, die durch Staatsgewalt durchgesetzt werden.

Siehe in Sachen Elysium hier auch:

Justizpossen in Fortsetzung: Elysium und ein “Therapeut” aus Frankfurt

Eine Mutti möchte nicht ins Elysium

Sommerpause beendet – Märchenstunden im Elysium

Sommerloch – kleine Sommerpause 2018, Elysium und andere Restbestände

BRD – Gesinnungsstrafrecht: Dreieinhalb Jahre Knast für die Verbreitung von Darstellungen sexueller Selbstbestimmung

Schwerer Schlag gegen sexuelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit

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sowie unter anderem auch:

Justizposse vor dem Landgericht Frankfurt: Hauptverhandlung gegen den Diplom-Psychologen Michael G. hat begonnen

Wieder kein Kinderkram – Kinderporno Hysterie an Freiburger Schulen mit Folgen

Skrupellose Hexenjäger: Systempresse bietet wieder Propagandaplattform

BRD Gesinnungsstrafrecht: Wenn ein Aufklärungsfilm zur “Kinderpornographie” mutiert

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Schaurige Bilderstürmer – Systempresse macht wieder Propaganda für Hexenjäger

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Einvernehmliches Justizverbrechen? Ex-Kindergartenleiter Kevin F. zu fünf Jahren Knast verurteilt

Landgericht Berlin: kein Täter, keine Opfer = 3 Jahre Knast…

Für Kuscheln dreieinhalb Jahre in den Knast – Hexenprozess in Stuttgart

Und wieder…Ein Hexenprozess der Heuchler; nur Gehirnwäsche bewahrt Justizopfer vor dem Knast

32 Jahre im Maßregelvollzug als Folge einer Verurteilung zu 1 1/2 Jahren Freiheitsstrafe

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht – Justizopfer menschenrechtswidrig zu viereinhalb Jahren Knast verurteilt.

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Hexenjagd International

Der alltägliche Bildersturm (II) und pseudowissenschaftliche Propaganda…

Der alltägliche Bildersturm….

Viel Hokuspokus und der Kinderpornoparagraph – GiGi-Nr.52

Wahnsinn trifft Methode (I)

Das Lügenmärchen von der “kindlichen Unschuld” (I)

Das Lügenmärchen von der “kindlichen Unschuld” (II)

u. v. a . m.

Dieses Video enthällt eine Menge (Kunst)Blut und “Gewaltdarstellungen” – Das bloße Betrachten könnte bei konsequenter Anwendung des oben erläuterten Rechtsprinzips jeden der es anschaut zum potenziellen “Massenmörder” mutieren lassen… 😈 :mrgreen:

 

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6 Kommentare zu “Das Landgericht Limburg verurteilt “Elysium” – Betreiber zu langen Knaststrafen…”
  1. Frage: Bist du Opfer von May geworden? Quasi als Colateralschaden ja. Am Ende Verfahrenseinstellung auf Grund mangelnden Anfangsverdachts. Aber es gab sinnlose Kosten und Ärger. Mit “Sonneninsel” oder “Zauberwald” hatte ich absolut nichts zu tun.

  2. “Es war die erste von Deutschen betriebene Plattform zum Tausch von Kinderpornografie, die jemals aufflog.” Das ist falsch. Es flog schon einmal eine Plattform auf, die aber nicht im Darknet gehostet war, sondern im frei zugänglichen Internet. Der Name dieser Plattform war “Sonneninsel”, das Strafverfahren fand seinerzeit in Darmstadt statt, und hat in der Presse hohe Wellen geschlagen. Damals war ebenfalls die “Zentralstelle Internetkriminalität” (Gießen) bei der hessischen Generalstaatsanwaltschaft mit den Ermittlungen betraut. Oberstaatsanwalt Andreas May hatte seinerzeit die Ehre, die Anklageschrift zu verlesen. Ich hab’ keine Ahnung, ob der Autor der Ketzerschriften seinerzeit schon aktiv war, und die Vorgänge kritisch begleitet hat.

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