Original Play – Wenn Spiel-Pädagogik auf Missbrauchshysterie trifft

Bei Original-Play handelt es sich um ein körperbetontes pädagogisches Spiel Konzept für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Sekundarstufe I welches von dem US-amerikanischen Spiel-Experten und Spieleforscher Fred Donaldson entwickelt wurde. Bei diesem ursprünglichen Spiel wird gerauft, gekuschelt und gerangelt. Somit ist es kein Wunder, dass in der heutigen Zeit sofort hysterische Missbrauchskreischen auf den Plan treten, einen “Skandal” wittern und Moralpanik verbreiten. Mehr dazu in diesem Artikel.

Original Play ist ein relativ junges Konzept, welches sich aktuell auch in Österreich und Deutschland Anwendung findet. Deri Leitsatz des Entwicklers dieses pädagogischen Konzepts O. Fred Donaldson lautet “Original Play ist die Kunst, Liebe zu schenken und Liebe zu empfangen.” Zur praktischen Umsetzung dieses Spielpädagogischen Konzepts werden Aus- und Weiterbildungen sowie Workshops, Projekte und ähnliches angeboten für Vetreter unterschiedliche pädagogische Berufsgruppen, wie z. B. Kindergartenerzieher/innen, Heilpädagogen, Sozialpädagogen und Lehrer. Hierbei geht es um eine sehr ursprünglcihe Form des Spiels ohne Regeln, ohne Gewinner und Verlierer. Unter anderem geht es bei diesem Konzept um:

  • den Umgang mit Konflikten und Rivalität
  • wie man das Gefühl der Sicherheit, der Zugehörigkeit und des Vertrauens in Beziehungen zu anderen erreicht;
  • wie man mit Stress und Angst umgeht;
  • wie man mit Momenten der Überraschung und Veränderung umgeht;
  • wie man Verhaltensmuster ändert, von Aggressivität, Wut und Gewalt zu Freundlichkeit, Fürsorge und Offenheit;
  • wie man emotionale Flexibilität und Selbstwertgefühl verbessert;
  • wie man nonverbale zwischenmenschliche Fähigkeiten entwickelt.
  • Wie das Spiel starke Grundlagen für das Lernen und die Entwicklung von Kindern schafft. U. a.

 

Ziele der deutschen “Original-Play”-Stiftung sind unter anderem:

 

  • Ziele der deutschen “Original-Play”-Stiftung sind unter anderem:
  • Erstellen von Standards und Sicherstellung der Qualität, wie die Konzepte und Werte von Original Play kommuniziert werden,
  • Koordinierung, Integration und Dokumentation der Aktivitäten von Einzelpersonen und Organisationen, die an der Umsetzung der Konzepte und Praktiken von Original Play beteiligt sind,
  • Erzieherische und kulturelle Aktivität, die darauf abzielt, eine gemeinsame Wahrnehmung der Kindheit als die wichtigste Stufe der menschlichen Entwicklung zu schaffen, die das gesamte Leben einer Person, das Leben der Gesellschaften und ihre Rolle bei der Schaffung des Weltfriedens beeinflusst,
  • Bildungsaktivitäten, die darauf abzielen, die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern, indem Original Play praktiziert wird, insbesondere zur Vorbeugung und Linderung von Aggressionsproblemen, Gewalt und sozialer Ausgrenzung,
  • Forschungsaktivität, die den Einfluss des Originalspiels auf die Qualität des sozialen Lebens analysiert, misst und dokumentiert,
  • Karitative und philanthropische Aktivitäten, einschließlich Unterstützung für behinderte Menschen.

 

Dieses Spiel ist tatsächlich körperbetont und es wird grangelt, gekuschelt und gebalgt. Allein dieser Umstand scheint zu genügen, dass hier Missbrauchsideologen zusammen mit der Systempresse/den Systemmedien anfangen moralhysterisch Amok zu laufen. Da der propgandistische Auftrag der gleich geschalteten Massenmedien immer gleich ist, wenn es um die politisch gewollte Verhinderung unerwünschten (freien) Sozialverhaltens geht greife ich ier ein regionales Beispiel der “Berichterstattung” oder vielmehr Verhetzung auf. Fakten bleiben natürlich wieder einmal im Dunkeln. Hysterische Elterntiere werden natürlich gern zitiert. Hier die Auszüge aus der “Hamburger Morgenpost“:

 

 

Es sind Szenen, die sich Hamburgs Eltern gar nicht vorstellen möchten: Völlig fremde Personen rangeln und kuscheln mit dem eigenen Kind, kommen ihm ungebührlich nahe, werden intim. Was nach Pädophilie klingt, ist eine höchst umstrittene Pädagogikform. Und die sucht ihren Weg nun in Hamburgs Kitas! „Original Play“ nennt sich die Pädagogikform, entwickelt vom US-Amerikaner Fred Donaldson. Das Spiel soll an das frühkindliche Rangeln (…) erinnern. „Ihr Spiel ist ein Geschenk (…) das uns Erwachsenen im Getriebe der Gesellschaft und des Alltags verloren gegangen ist. Unser Bedürfnis nach Berührung und Verbundenheit ist geblieben“, heißt es auf der Seite des Vereins. Wozu das führen kann, hat am Donnerstagabend das RBB-Format „Kontraste“ offenbart. Ein Vater aus Berlin schildert, dass sein Sohn im Kontext mit Original Play sexuelle und gewalttätige Dinge berichtet und auch vorgespielt habe. „Wir sprechen nicht nur über schweren sexuellen Missbrauch, Vergewaltigungen, sondern auch über Gewalt, Demütigung, Sadismus. Und für uns schien es relativ schnell so, als wenn das Ganze ein System hat”, so der Vater, der anonym bleiben möchte. In der Tat klingt das Modell nach einem Freifahrtschein für Pädophile – gegen Aufpreis. Für rund 200 bis 250 Euro kann man an Workshops teilnehmen. Anschließend werden sogenannte Mattenspiele für die Fremden in Kindereinrichtungen organisiert. Dort können die Teilnehmer den Kleinen dann ganz nah kommen. Und das weltweit. (…) Nach MOPO-Informationen erreichte die Sozialbehörde erstmals im Sommer 2017 eine Beschwerde einer Mutter, weil die Praxis in einer Kita durchgeführt worden war. „Das „Original Play“-Angebot wurde durch die Kita-Aufsicht untersagt“, so Sozialbehördensprecher Martin Helfrich. Das sei eine pädagogisch fragwürdige Praxis, die in Hamburg (…) nichts verloren habe. (…) Dennoch wurde Hamburgs Staatsanwaltschaft aktiv. (…) Beim RBB-Format „Kontraste“ äußert sich die Mutter des Kindes. „Letztes Jahr im Juni kam sie und hat aus heiterem Himmel gesagt, dass dieser Mann, der dieses Original Play anbietet, ihr den Penis in den Po gesteckt hat.” Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren jedoch ein, weil es „keinen hinreichenden Tatverdacht“ gab. (…) Unterdessen fordern CDU und FDP eine lückenlose Aufklärung – und kritisieren den Senat. (…) Auf der Internetseite von „Original Play“ gibt es Infos über einen Mann, der in Hamburg und Norddeutschland die umstrittene Spielpraxis anbieten soll. (…) Nach eigenen Angaben soll er sogar unter anderem an fünf Hamburger Kindergärten, vier Grundschulen (…) „gespielt“ haben. Die zuständigen Stellen konnten das bislang nicht bestätigen. (…)

 

Quelle/vollständiger Text: Hamburger Morgenpost: Freifahrtschein für Pädophile? „Original Play“: Umstrittene Pädagogik in Hamburg!

 

Auch wenn einige Ziele utopisch und unrealistisch erscheinen und es vermutlich auch sind, so kann es doch durchaus Sinn machen ein solches Konzept welches ja die Freiheit des Spiels ebenso betont, wie die Schaffung von Vertrauen (auch zu zunächst Fremden) und Selbstwertgefühl, praktisch anzuwenden und weiterzuentwickeln. Gerade in der heutigen Zeit wären solche Zielsetzungen, die gleichsam auf die Förderung zwischenmenschlicher Kompetenzen ebenso setzen wie auf ein selbstbestimmtes Sozialverhalten. Eigentlich hätte Herr Donaldson gerade als US-Amerikaner merken können, das derartige pädagogische Ansätze in der heutigen gesellschaftlichen Situation eines totaliären und ungehemmten globalen Raubtierkapitalismus jede Form einer emanzipatorischen und auf zwischenmenschliches Vertrauen setzenden Erziehung höchst unerwünscht sind. Somit bietet die  Systenmpresse wie hier die Hamburger Morgenpost (und viele andere Medien- und Presseerzeugnisse) natürlich wieder einmal die Propagandaplattform für die Interessen des Regimes und der herrschenden Klasse. Welch ein “Glück” dass der Pöbel inklusive der reproduzierenden Vertreter dieser geistig inaktiven Sorte Mensch rechtzeitig wie gewünscht in Moralpanik und Hysterie verfallen. Eben jene Hysterie, die das norddeutsche Propaganda- und Desinformationserzeugnis bereits in der Überschrift verbreitet um das Kopfkino der zu manipulierenden Leser gleich in der gewünschten Richtung anzuwerfen. Da wird dann wieder einmal “stürmertauglich” der Freifahtschein für “Pädophilie” heraufbeschworen damit der Leser gleich massenhaft vergewaltigte Kleinkinder vor Augen hat.  So ist dann ohne irgendeinen Beweis für tatsächliche Gewalt (die hier völlig absurd wäre anzunehmen) sofort von “sexuellem Missbrauch” und Vergewaltigungen die Rede ohne dies weiter zu konkretisieren. Das können vermutlich auch die Elternteile nicht, die hier in ihrer moralpanischen Hysterie präsentiert werden, denn es wird sich hier um deren eigenes Kopfkino handeln welches durch unbeholfene Formulierungen ihrer ja zum Teil sehr kleinen Kinder ausgelöst wurde. Das hier wieder einmal die Interessen der staatlichen Machthaber berührt sind zeigt sich an der reflexartigen Reaktion der regierenden Politiker und ihres verlängerten Arms mit dem dem scharfen Schwert; der Staatsanwaltschaft. So ist auch keine Lüge zu schade um hier die Strafjustiz zu beschäftigen, wenn dann von einem Penis im Anus phantasiert wird. Wenn man sich einmal Bilder des “ursprünglichen Spieles” anschaut wird einem “auffallen”, dass alle Beteiligten vollständig bekleidet sind und es auch bleiben während des Spiels.  Eher am Rande bestätigt die Postille dann auch, dass Verfahren des Fehlens eines hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurden. Trotzdem unterstützt das Propagandablättchen den Aufruf zu einer Hexenjagd auf einen Mann der dieses pädagogische Spiel-Konzept in Hamburg anbietet und praktiziert hat. Somit verbleibt ein Sturm im Wasserglas und Hysterie im luftleeren Raum.

 

 

 

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6 Kommentare zu “Original Play – Wenn Spiel-Pädagogik auf Missbrauchshysterie trifft”
  1. Was berechtigt uns eigentlich die Angaben von Kindern, die “original-play” ganz anders erfahren haben als hier dargestellt, nämlich wirklich als sex. Missbrauch, ganz pauschal für Ausgeburten kindlicher Phantasie zu halten? Wenn es aber nun DOCH so war wie einige der Kinder behaupten?

    • wenn etwas von den nebulösen Behauptungen stimmern würde, wären nicht alle diesbezüglichen Ermittlungs- bzw- Strafverfahren eingestellt worden. Möglicherweise wird dieser Umstand im Artikel nicht deutlich genug erwähnt.

  2. ….trotzdem mutet dieses “Original-Play” eher wie pseudowissenschaftlicher Unfug an, für eine Methode, Geneigte mit den Objekten ihres Begehrens zusamm zu bringen. Wieso die Eltern ihre Kinder in die Obhut solcher “Pädagogen” geben verstehe ich auch nicht. Warum spielen sie nicht selber mit ihnen “Original-Play”? Keine Zeit für Albernheiten?

  3. Naja. es ist eher grober Unfug, jeglichen kontakt zwischen Kindern und Erwachenen
    für schädlcih zu erkären und mit allen mittlen zu verhidern, den Eltern aber gleichzeitig Besitzrechte der Kinder betreffend zuzusprechen.. Gerade weil s nun mal fakt ist, dass
    die meisten Sexualstraftate gegen Kinder im Familienumfeld verübt werden und niocht durch irgentwelche “Pädophile” im Gebüsch, ist es wichtig, dass Kinder sich Ihren eltern entziehen können und sich gleichzeitig anderen Erwachsenen anvertrauen können. Generationen müssen eben zusammenleben und sicht verstehen, nicht
    an einennder vorbeileben. Das ist wichtig für eine funktionierende Gesellschaft.
    Es ist auch grober unfug, jägliche Sexualität bei kindern zu vertäufeln und für schädlich
    zu erklären, so wie s momentan geschieht. Was das Originalplay betrifft, so scheint es mir der selbe Raubtiekapitalismus zu sein den der Autor hier erwähnt (Kinder werden missbraucht um Geld zu verdienen). Für sexuelle Gewalt allerdings, gibts keine Anhaltspunkte, naja sonst hätte der Staatsanwalt die Ermittlungen wohl kaum eingestellt oder? Die angebliche Aussage eines der Kinder “ein Mann hat mir sein Penis in Po gesteckt” mutet an, dass einige hysterische Eltern ihre Kinder zu
    solchen Aussagen gebracht haben . Ein Kind in diesem Alter kennt das Wort
    “Penis” nicht, da würde es eher “Pipi”, “Pimmel”, oder “Pullerman” heissen, wenn
    da was dran währe. Zu mal es wohl sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand sowas
    vor den Augen von Hunderten von Leuten tut, das ist doch ziemlicher Nonsens!

  4. Die Ermittlungen im pädokriminellen Sachsensumpf wurden auch ohne Ergebnis eingestellt. Lag u.a. daran, dass Politiker, Staatsanwälte und Richter selbst zu den Tätern gehören. Sehr hilfreich bei der Vertuschung der Affäre war damals übrigens unser späterer Bundesinnenminister „die Misere“. Wenn eine politisch weisungsgebundene deutsche Staatsanwaltschaft Ermittlungen „aus Mangel an Beweisen“ einstellt, bedeutet das erst einmal gar nichts.

    • Das Wort “pädokriminell” ist ein ideologischer und irrationaler Kunstbegriff bzw. ein Kampfbegriff im Sinne des Systems gegen sexuelle Selbstbestimmung und zur Diffamierung von politisch unerwünschtem selbstbestimmten Sozial- und Sexualverhalten. Die Nazis hätten keinen besseren Begriff kreieren können. Kriminell im Sinne der Grund- und Menschenrechte ist hier ausschließlich die gesetzgebende Staatsgewalt mit ihrem ausführenden Organ der Staatsanwaltschaften und der Strafjustiz indem sie eben die menschenrechtswidrigen Strafgesetze im 13. Abschnitt des StGB anwenden und damit schwere Menschenrechtsverletzungen begehen. Begriffe wie “pädokriminell” sind diskriminierend, faschistoid und menschenverachtend und somit hier unerwünscht! Die deutschen Staatsanwaltschaften verfolgen und vernichten in diesem Bereich im Einklang mit Richtern und Politk und mit hoher krimineller Energie hier ständig menschliche Existenzen und begehen erhebliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Was der “Sachsensumpf” sein soll ist hier im übrigen nicht bekannt.

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