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Nachtrag – Wieder eine Verschärfung des Sexualstrafrechts geplant

Da auf dieser Webseite seit der letzten Woche leider (noch eingeschränkt andauernde) “Umbauarbeiten” notwendig wurden blieb der erneute Versuch der Regierenden mittels der Sexualstrafrechts Grundrechte auszuhebeln hier unberücksichtigt. Dies wird an dieser Stelle nachgeholt. Nachdem es ein paar Jahre ruhig war an der Front der Verschärfungen des Sexualstrafrechts darf es diesmal der § 174 StGB (“sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen”) sein. Ursächlich für diesen erneuten Vorstoß hysterischer Moralhüter im Ministeramt waren vernunftbetonte Entscheidungen des Oberlandergerichts Koblenz (Dezember 2011) und des Bundesgerichtshofes (April 2012).

Verfasst am 21 November 2012
   
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Schauprozess in Pforzheim geht am 21.11.2012 in die zweite Runde

Es begab sich, dass im Jahre 2009 das nicht gerade unbekannte Internetprojekt Wikileaks eine vermeintliche “dänische Sperrliste” veröffentlichte. Hierbei handelte es sich um eine Liste von weit über 3.000 Internetseiten, die angeblich “Kinder -bzw. Jugendpornographie” enthalten sollten. Tatsächlich fand man dort zwar jede Menge tote Links, herkömmlichen Porno-Müll und alles mögliche andere aber sonst im wesentlichen nichts bemerkenswertes. Es wurde offenkundig, dass derartige Sperrlisten in Wahrheit der Zensur dienen sollten bei der das Totschlagargument der Kinderpornohysterie schlicht instrumentalisiert wurde. Zu dieser Zeit wurde auch in der Bananenrepublik Deutschland (BRD) über derartige Sperrlisten diskutiert. Die damalige Familienministerin von der Leyen phantasierte sich wilde Lügen von ausgeweideten Säuglingen zu Propagandazwecken zusammen um den Mob in Hysterie zu versetzen. Auf der Webseite “Schutzalterblogwurde dieses Thema auch diskutiert. Dies kann man heute noch unbeanstandet unter der Überschrift “Dänische Zensurliste” nachlesen. Auch auf der Internetseite K13-Online wurde das Thema aufgegriffen und ein Link auf die Diskussion beim “Schutzalterblog” gesetzt.

Verfasst am 20 November 2012
   
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LG Karlsruhe – “Eine Verkettung unglücklicher Umstände”?

Der Beschluss des Landgerichts Karlsruhe hinsichtlich der dort “festgestellten”  Universalhaftung für jede beliebige Kette von Links findet mittlerweile zunehmend die  Aufmerksamkeit vieler Betreiber kritischer Webseiten bzw. Blogs.  Im Grunde sagt dieser Beschluss nichts anderes als, dass  jeder der eine Internetseite oder Blog betreibt für sämtliche Inhalte World-Wide-Web verantwortlich gemacht werden kann, da über eine Verkettung “unglücklicher Links” wohl so ziemlich jede Webseite  erreichbar ist, sofern die Kette nur lang genug ist.  Erste “Feldversuche” dazu wurden bereits gemacht und siehe da der Weg von der Internetpräsenz des Landgerichts Karlsruhe zu WikiLeaks und damit zum “Corpus-Delikati” ist gar nicht einmal so lang. Folgt man der Argumetation dieses Gerichts,  so macht sich auch das Landgericht Karlsruhe die Inhalte von WikiLeaks und damit auch die dänische Sperrliste mit vermeintlichen “kinderpornographischen” Inhalten “zu Eigen”. 

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Eine Justizphantasie oder doch versuchter Justizmord? Teil 3

Etwa zeitgleich mit Rainers Verhaftung oder auch kurz davor wurde der Junge medizinisch untersucht.  Die in solchen “Fällen” üblichen Analfissuren wurden nicht gefunden.  Daraufhin schrumpfte die Salami in den Akten zu einer Miniversion einer solchen. (”Bifi”? Anmerk. des Verf.) Mit einem Finger , wie ursprünglich zusammenphantasiert wäre dieses “Spiel” nicht möglich gewesen. Später, während der Inhaftierung in Oldenburg wurde Rainer abermals durch einen Psychiater begutachtet. Dieser Gutachter siedelte in der folgenden “Hauptverhandlung”  die Wahrscheinlichkeit einer “Tat”begehung nahe Null an.

Verfasst am 13 November 2012
   
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Gnadenlos: Neuregelung der Sicherungsverwahrung läßt (fast) alles wie gehabt

Die so genannte “Sicherungsverwahrung”, eine Hinterlassenschaft des 3. Reiches wird schon seit einigen Jahren mit großem Eifer immer weiter ausgereizt, womit “wegsperren” für immer längst bittere Realität  in diesem Lande ist.  Auf Druck des europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mussten die Regierenden diese eigentlich komplett menschenrechtswidrige und auch menschenverachtende gesetzliche Regelung entsprechend der Vorgaben des EGMR verändern. Im Ergebnis bleibt jedoch eigentlich alles wie vorher; lediglich die “nachträgliche Sicherungsverwahrung” (§66b StGB) wurde bereits abgeschwächt und man möchte jetzt Sicherungsverwahrte anders unterbringen und verstärkt “therapieren” . Als “Ausgleich” wurde die vorbehaltliche Sicherungsverwahrung nach §66a StGB erheblich ausgeweitet. Somit braucht sich an der Willkürpraxis von Justiz und Justizvollzug nichts ändern und wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht.

Verfasst am 10 November 2012
   
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Die Systemmedien, der Pöbel und die “Kinderpornogrpahie” – Ein kleines Beispiel

Immer wieder berichten unterschiedliche Vertreter der Systemmedien über die Chimäre so genannter “Jugend- und Kinderpornographie” und bedienen dabei mit inhaltsleeren Moralgeschwurbel das Kopfkino des gezielt manipulierten Pöbels. Dabei wird wie stets seit knapp einem Vierteljahrhundert die gleiche absurde “Missbrauchs”ideolgie verbreitet, die inzwischen irgendwo zwischen Ersatzreligion und sakrosankter Staatsideolgie angesiedelt ist. Die rechtskonservative Tageszeitung “Die Welt” liefert aktuell mal wieder eines dieser unzähligen Beispiele unter der reisserischen Überschrift;

Verfasst am 29 Oktober 2012
   
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Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Es wird uns immer wieder gern suggeriert, dass die “Bundesrepublik Deutschland” (BRD) ein “Rechtstaat” sei. Insbesondere die Systemmedien lassen nicht nach diese Desinformation immer wieder zu verbreiten. Warum sollte nun ausgerechnet das so genannte Sexualstrafrecht (13. Abschnitt des Strafgesetzbuches) geeignet sein dem Staat ein Werkzeug in die Hand zu geben, die Grundrechte der Bürger nicht nur einzuschränken sondern sie scheibchenweise komplett auszuhebeln? Besonders in den Fokus rücken hier jene “Bestimmungen”, die die vermeintliche “kindliche Unschuld” getarnt mit dem irreführenden Begriff der “sexuellen Selbstbestimmung” “schützen sollen. Dies wären dann die vor allem die folgenden Paragraphen des StGB; § 174, § 176, § 176 a, § 181 b, § 182, § 184 b und der noch recht neue § 184 c . Dies bedeutet natürlich nicht, dass die übrigen Paragraphen des Sexualstrafrechts in einem tatsächlichen Rechtsstaat eine Berechtigung hättten. Gleiches gilt für eine Vielzahl weiterer Paragraphen aus anderen Bereichen eines veralteten Strafgesetzbuches, welches sich in seinem Tenor seit 1871 nicht verändert hat. Um die in der Überschrift angedeuteten Zusammenhänge zu verdeutlichen ist aber sinnvoll den Blick vor allem auf die genannten “Rechtsbestimmungen” zu richten.

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Wenn Irrsinn längst Methode ist – Zagahfte Forderung nach Legalisierung jugendlicher Erotikdarstellungen verkommen zur Offenbarung genereller Verblödung.

er schwedische Piratenpartei– Gründer Rick Falkvinge  hat es tatsächlich gewagt infolge einer kurzfristigen eingeschränkten Anwandlung von Vernunft die wieder-Legalisierung des Besitzes so genannter „Kinderpornographie“  zu fordern. Dies schließt natürlich, die infolge immer wahnhafterer Gesetzesverschäfungen gleichfalls inkriminierte „Jugendpornographie“  (inklusive erwachsener „Scheinjugendlicher“) mit ein. Natürlich trieft auch Falkvinges Begründung vor zeitgeistgemäßer verheuchelter Doppelmoral traut sich aber wenigstens ein paar Fragen aufzuwerfen, die so etwas wie Vernunft und seit der Aufklärung theoretisch geltende Rechtsprinzipien aus dem Giftschrank holen und dabei natürlich einen Sturm der verlogenen Entrüstung nicht zuletzt aus den eigenen Reihen erntet. Seine Überlegungen zu junger Erotik veröffentlichte Falkvinge an dieser Stelle in englischer Sprache.

Verfasst am 21 September 2012
   
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Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke )

Zwischenbetrachtung zur folgenschweren Pornografie

Alles, was ein Mensch tut, jedes Geschehen in der Gesellschaft hat Folgen. Es gibt nichts
Folgenloses. Das trifft auch auf Produkte sexuellen Inhalts zu, seien sie nun Pornografie oder nicht. Welche Folgen das sind, kann nicht vorausgesagt werden, nicht für einen Menschen und nicht für alle. Dazu sind die Umstände, unter denen etwas passiert, viel zu komplex, und dazu sind auch die Wirkungszusammenhänge zu verschieden. Vor allem sind die Menschen verschieden. Sie verarbeiten Geschehnisse in höchst unterschiedlicher Weise und je nach aktueller und genereller Lebenssituation. Kausalmechanistische Wirkungsmodelle sind untauglich. Das ist bei Medienprodukten wie Pornografie nicht anders. „Medienvermittelte Botschaften werden immer auf biografisch bereits vorhandene, ‚prä- oder paramedial’ angeeignete Skripte stoßen.“ (Weller 2010a: 56)

Verfasst am 20 September 2012
   
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